00:00:00:
00:00:04: Herzlich willkommen
00:00:04: zu SaatKorn,
00:00:06: deinem Podcast mit Inspiration für eine bessere Arbeitswelt.
00:00:20: Hallo und herzlich Willkommen zum Saatkorn-Podcast!
00:00:23: Heute mal wieder CHO Talk und ich freue mich ganz besonders Die Chief People und Kultur Officerin Germany & Europe am Start zu haben.
00:00:32: von Hays.
00:00:33: Hays werden viele Leute von euch natürlich kennen aus der HR-Szene, am start ist heute Imker Maner die diesen Job innehat.
00:00:41: Herzlich willkommen Imker.
00:00:42: ich freue mich dass du da bist!
00:00:44: Jero viel lieben Dank für die Einladung.
00:00:46: Ja, lass uns einfach mit dir als Person mal starten.
00:00:49: Du bist ja schon ein paar Jahre bei Hayes aber wie bist du überhaupt in diesem HR-Bereich gelandet?
00:00:55: Wie ist es dazu gekommen?
00:00:56: Wie war so dein eigener Weg in die HR-Szene rein?
00:01:00: Also ich muss sagen Ich glaube ich habe einen fast langweiligen Weg Aber auf der anderen Seite ein für mich furchtbar schön und strengenden Weg was meine Leidenschaft angeht Eigentlich schon während der Avi-Zeit gewusst, dass ich wahnsinnig gerne in die Richtung was machen möchte.
00:01:16: Und zwar diese Kombination zwischen Menschen und dem Business also Mitarbeitung im Business und wie sie sich gegenseitig auch beeinflussen und gemeinsame Chancen haben und auch Herausforderungen haben.
00:01:31: Ich habe dann dementsprechend das studiert.
00:01:38: über das Beratungsgeschäft bei Accenture in dem Bereich Talent-Organisation.
00:01:43: Wirklich habe ich mich mit allen Themen auseinandergesetzt, zwar auf der Beratenseite aber alles immer genau um diese Themen Mitarbeitenden im Unternehmen.
00:01:54: Nach zehn Jahren Beratung habe ich gedacht so jetzt will ich mal die andere Seite kennenlernen.
00:01:58: Beratungen ist toll und hat unfassbar Spaß gemacht und ich habe wirklich das Privileg gehabt mit ganz tollen Kundinnen und Kunden und tollen deutschen Unternehmen, den internationalen Unternehmen zusammenzuarbeiten.
00:02:08: Aber ich wollte einfach mal spüren wie die andere Seite ist und bin dann auf der anderen Seite gewechselt als HR-Direktorin bei der Avis Budget Group und habe da wirklich so das klassische End to end, ich sage mal The Good, the Bad and the Ugly von HR auch kennenlernen dürfen.
00:02:25: Wir haben ja ganz ganz viel Transformation gemacht.
00:02:27: um eine.
00:02:28: fünf Jahre bei Avis war ein ganz stark geprägt von einer kompletten HR-Transformation Und bin dann nach, wo jetzt eigentlich genau fünf Jahren zu Hayes gewechselt.
00:02:37: Zurück in ein People-Business was ich aus der Beratung kenne und das ist schon ein wirkliches Privileg so eine Rolle zu haben mit einem people business, people and culture officer zu sein weil... Wir haben ja nichts anderes, wir haben unsere Mitarbeitenden und da mit den Kolleginnen und Kollegen jeden Tag zu arbeiten macht einfach unfassbar viel Spaß.
00:02:55: Also sehr gradlinig aber es ist mein Herzgut meine Leidenschaft.
00:02:59: ich glaube auch nicht dass sich das noch in meiner zukünftigen Karriere groß ändern wird, dass ich den Bereich jeweils verlassen werde.
00:03:06: Ja jetzt hören die zuhörenden dich ja nur, sehen dich nicht.
00:03:11: Man sieht aber deine Augen leuchten wenn ihr über dein dein Thema sprichst und offensichtlich war das für dich schon sehr lange klar und dieser Weg war halt demzufolge strengend.
00:03:20: Aber du hast ja dennoch aus ganz verschiedenen Facetten HR erlebt und mitgestalten können.
00:03:27: Bevor wir auf deine eigentliche Aufgabe jetzt bei Haze zu sprechen kommen, für die wenigen Menschen hier zu hören denken Haze wer?
00:03:34: Haze what?
00:03:36: Gib uns doch nochmal einen Überblick was Haze heutzutage für ein Konstrukt eigentlich ist.
00:03:42: Absolut!
00:03:42: Also wir sind global aufgestellt Wir sind ein Personaldienstleister und Personalvermittler Und was wir eigentlich tun is dass wir Firmen dabei unterstützen oder unsere Kunden dabei unterstützen Fach- und Führungskräfte zu finden.
00:03:57: Das heißt, wir vermitteln Kandidaten in den verschiedensten Branchen oder unterschiedlichen Beschäftigungsformaten.
00:04:09: Das ist zum Beispiel die Festanstellungen, also ganz klassische Vermittlung von Festanstellungen, die Arbeitnehmerüberlassung Und wir sind hier in Mannheim in Deutschland vertreten.
00:04:24: Deutschland ist für Hayes die größte Einheit, aber wir haben eben auch unsere anderen Regionen mit England und Australien und Amerika.
00:04:36: Wir steuern mehr oder weniger Europa aus Manheim raus.
00:04:40: Da erklärt sich dann wahrscheinlich der Titel Germany and Europe?
00:04:45: Absolut, wir sind fünf Jahre dabei.
00:04:48: Ich glaube jedes Jahr war irgendwie eine andere Veränderung.
00:04:51: ich habe ursprünglich mal für die deutschsprachigen Länder angefangen und hatten sogar noch Russland mit dabei.
00:04:57: das ist natürlich dann relativ schnell weggegangen.
00:05:00: Dann kam Europa dazu, wo wir die ganz klassischen vielen europäischen Länder dazugenommen haben.
00:05:05: Und das war wirklich auch eine große Transformation wie Schaffband aus lauter Silo-Ländern oder Silosubregionen eine starke Pipel und Kälschler oder R-Region und haben jetzt gerade in den letzten drei Monaten aber auch unser Ländeportfolio nochmal verändert und haben ein paar Länder rausgenommen sind eben auf dem Weg dahin ein paar Ländern herauszunehmen uns einfach auf bestimmte Märkte zu fokussieren.
00:05:32: Dabei ist Deutschland für euch ein wirklich wichtiger Markt, muss man sagen?
00:05:36: Ja
00:05:37: absolut!
00:05:38: Also ich würde mal sagen es ist natürlich mit einer gewissen Bescheidenheit aber natürlich schon der relevanteste an der stärkste Markt und das kann man natürlich auch nachlesen.
00:05:47: Aber wir sind schon der ganz große Profitreiber für Hays insgesamt her.
00:05:53: Jetzt muss man vielleicht einmal nochmal ein bisschen tiefer drüber sprechen, das sind ja im Großen und Ganzen wenn ich das richtig verstehe zwei große Bereiche die Hilfsabdeckt.
00:06:04: Einmal sucht ihr Fachkräfte für Festanstellung und einmal vermittelt ihr auch Leute für Interim Positionen.
00:06:14: Und diese beiden Chefmodelle die stelle ich mir doch recht unterschiedlich vor, auch vor den Herausforderungen die da sind.
00:06:22: So kann man im Moment wahrscheinlich sagen dass das Interims-Geschäft ganz gut läuft?
00:06:28: Das fest angestellten Geschäft wahrscheinlich wie der Gesamtmarkt unter Druck ist.
00:06:33: ne?
00:06:34: Ja und es ist natürlich immer also die klassische Berater Antwort, it depends.
00:06:39: Natürlich ist es sehr branchenabhängig und das merken wir natürlich auch in Deutschland aber grundsätzlich ist es permanent... Also die fest eingestellten Vermittlungen natürlich schwieriger und herausfordernder.
00:06:50: Das wissen wir aber alle selbst aus unseren eigenen Unternehmen, dass momentan fest Anstellungen schwieriger sind.
00:06:55: Und wie gesagt es ist jetzt pauschal, aber das ist wirklich sehr unterschiedlich in den verschiedenen Branchen und eben auch in den Verschiedenen Skills oder Fähigkeiten, die gerade gesucht werden.
00:07:09: Die sagen wir mal die Vermittlung von Freelancen Projektkräften Arbeitnehmerüberlassung sicher unsere Stärke, dass wir breit aufgestellt sind.
00:07:19: Das hilft natürlich weil wir wissen trotz dem Druck auf den Personalquosten ja viele Kunden von uns Projekte weitermachen müssen ob das Digitalisierungsprojekte sind, ob das Themen sind wie Cyber Security, ob es irgendwelche Auslaufen von SAP-Modulen sind und so weiter und sofort.
00:07:42: Und das hilft natürlich, weil wir da wesentlich flexibler mit den Kunden eben Ich nenne es jetzt mal Workforce Solutions ein großer Begriff, aber genau das machen können.
00:07:51: Wo können wir die Kunden unterstützen ihre strategischen Ziele zu erreichen indem wir eben kurzfristig da eben die richtigen Skills auch mit reinblicken?
00:08:00: Ja an der Stelle, wir wollen das mit dem Markt gar nicht vertiefen weil jeder Mensch, der hier zuhört weiß ohnehin wie herausfordernd die Markteentwicklung ist in den letzten zwei zweieinhalb Jahren.
00:08:13: und Eine Empfehlung von mir nochmal, also es gibt ja den Hayes Fachkräfteindex.
00:08:18: Den werde ich auch mal in den Show-Nots verlinkt und natürlich auch neben Daim linken Profil imke weil das für mich schon auch wirklich ein Index ist wo ich regelmäßig drauf schaue und auf Saatkorn schon verdammt oft eigentlich fast bei jeder Veröffentlichung auch was geschrieben habe.
00:08:34: Und da kann man sich einen guten Überblick verschaffen, wie das aussieht insgesamt.
00:08:39: Aber wie das auch aussieht in verschiedenen Branchen, wie beispielsweise im juristischen Bereich in der IT oder auch H.A.
00:08:46: Nummer drei davon zu benennen?
00:08:49: Also es ist wirklich ein Standard so, dass ich jede HR-Lerin, jeder HRer kennen diesen Report.
00:08:56: Ja gut!
00:08:57: Sobald vielleicht dazu.
00:08:58: aber eigentlich wollen wir über dich sprechen und deine Rolle jetzt in dem Fall Schießt.
00:09:02: People & Culture Officerin.
00:09:04: Das ist spannend, weil man macht das für Deutschland und Europa.
00:09:10: Und natürlich ist HR ein Themenfeld was von der rechtlichen Betrachtungsweise oft sehr national geprägt ist.
00:09:19: aber natürlich wenn man ein Unternehmen beheist hat was international aufgestellt ist wenn man für verschiedene Regionen zuständig ist man doch kulturell vermutlich den Anspruch hat, sich auf dieselben Werte zu verständigen und auch die selbe Story nach außen zu erzählen.
00:09:34: Wie läuft das genau bei Hayes?
00:09:35: Wie zentral ist eigentlich dein Job?
00:09:40: Ja also es ist total spannend und ich glaube wenn wir vor einem halben Jahr oder dreivierteljahr hier gesprochen hätten... Und wir haben ja aus dem öfteren gesprochen Gero sah die Welt ein bisschen anders aus.
00:09:49: wie sind gerade durch eine extreme Transformation, nicht nur im HR-Bereich.
00:09:53: Aber wir wollen ja heute auch über HR sprechen gegangen.
00:09:56: Als ich zu Hays gekommen bin vor fünf Jahren und ehrlich gesagt war das auch ein Grund warum ich zur Hays kamen bin waren wir sehr dezentral aufgestellt.
00:10:06: also Ich habe mich über eine Rolle gefreut wo ich unfassbar viel Freiheiten hat viele Freiräume hat viel Impact hatte eigene Budgets Verantwortung Und ich sage jetzt mal Salopp so ein bisschen tun lassen konnte was ich wollte.
00:10:18: Solange die Zahlen gestimmt haben, hatten wir natürlich schon über eine gewisse Group Governance und wir haben zusammengearbeitet.
00:10:26: Aber das war eher so ein bisschen ein Zusammenarbeitsmodell und nicht irgendwie in einem, sagen wir mal, Organisationsdesign oder Target Operating.
00:10:33: Man hat Best Practices geteilt aber das war es ungefähr.
00:10:37: Und damit waren wir auch, würde ich sagen, in vielen Regionen sehr erfolgreich.
00:10:43: Aber natürlich merkt man schon – gerade wenn der Markt ein bisschen schwieriger ist Dadurch entstehen einfach bestimmte Silos.
00:10:52: Und wir haben, egal ob jetzt in der Region oder pro Land, bestimmte Dinge einfach fünfzehnmal gemacht.
00:10:58: Also jedes Land fühlt es sich berufen Führungskräfte Trainings zu erstellen.
00:11:02: So und grundsätzlich sagen wir auch zurecht naja ich glaube schon dass man das sehr zentral machen kann.
00:11:08: Es wird immer lokalen Orsen geben aber diese klassische Achtzig-Zwanzig-Regel ist bei manchen Themen total richtig Das heißt Ungefähr einhalb bis zwei Jahren, auch so mit dem als unsere globale Chief People und Culture Officerin dazu kamen.
00:11:25: Haben wir angefangen wesentlich zentraler zu denken und eben auch mit wirklich dem Schritt jetzt in diesem Jahr im Anfang des Jahres ein neues Target Operating Model aufzustellen wo wir wirklich uns überlegt haben was muss dezentral passieren?
00:11:41: Und was muss zentrale passieren.
00:11:43: Und diese Reise haben wir jetzt wirklich gemacht.
00:11:45: Mit allen Vor- und Nachteilen muss man ganz klar sagen, auch ehrlich gesagt das letzte halbe Jahr war taff.
00:11:52: Das war für uns alle wirklich schwierig, weil ich habe es ja auch gesagt, ich kann aus einem guten Grund zu heißen, auf einmal sitzt man da und sagt vielleicht hab' ich nicht mehr die Freiheitsgrade, die ich vorher hatte und die mir auch gefallen haben?
00:12:04: Aber so ein bisschen dann immer wieder zu denken, okay aber dafür kriege ich andere tolle Sachen.
00:12:07: und wie funktioniert das?
00:12:08: Und in dieser Reise oder auch diese Reise befinden wir uns nach wie vor.
00:12:12: Aber ich würde sagen also wir haben uns sehr stark von einem dezentralen Setup zu einem... Ich würde mal sagen einer guten Mischung hin bewegt.
00:12:23: ist das schon alles perfekt?
00:12:25: Nein ist die Antwort!
00:12:27: Aber auch das braucht absolut
00:12:28: Zeit.
00:12:29: Naja und wir beide wissen ja auch ganz genau, wahrscheinlich auf wie die meisten jetzt hier zuhören.
00:12:34: Diese Reise hört ja nie auf.
00:12:36: Dann kommst du ja nie an den Board wo du sagst jetzt ist alles perfekt und Jetzt haben da nichts mehr zu tun weil er auch irgendwie ein bisschen blöd für dich in deiner Rolle.
00:12:43: Sondern das geht ja eigentlich immer weiter und es sind ja teilweise auch so Schwankungen wenn man das über einen langen Zeitraum betrachtet.
00:12:51: Und ich jetzt bei Bertelsmann im Konzern bin ich seit sechsundzwanzig Jahren da gab's von der totalen Dezentralität zu etwas mehr Zentradern ansetzen, dann vielleicht wieder dezentraler je nach Wirtschaftslage und wie es im Unternehmen insgesamt so ging.
00:13:04: Unterschiedliche Phasen – das wird auch immer so sein!
00:13:08: Bei dir im Speziellen ist das Spannende ja?
00:13:11: Du bist gekommen für sehr viel Freiheitsgrad und Quarrolle bist du ja auch eine die den Freiheitsgrat bei anderen wiederum dann beschneiden muss und sich auch selbst sehr klar darüber sein muss.
00:13:22: hey bestimmte Punkte, die mir mal sehr wichtig waren.
00:13:26: Die sind anderen Leuten wahrscheinlich auch sehr wichtig und trotzdem müssen wir jetzt in eine andere Richtung gehen.
00:13:31: Wie machst du das?
00:13:32: Das ist also perorderte Move-Dee.
00:13:34: kann man das machen aber es ja wahrscheinlich schwierig.
00:13:38: Und ich glaube diese was ich vorhin schon gesagt habe, diese Reise in Europa oder Mitteuropa, die war wirklich die letzten drei Jahre gehört sicher zu einem meiner herrlich sagen schönsten Geschichten auch in meiner Karriere.
00:13:53: Als sie gefragt wurden, mit Europa zu übernehmen habe ich natürlich gesagt ja klar mach' mich gerne für fünfzehn Länder von kleinland zwanzig Mitarbeitenden bis Länder wie Frankreich wo wir damals so knapp tausend Mitarbeitende hat und alles dazwischen.
00:14:12: Also ein komplett verrücktes Setup aber natürlich ein sehr spannendes Setup.
00:14:16: und natürlich gesagt mache ich wahnsinnig gerne und freue mich auch auf diese Erweiterung wirklich gut eineinhalb Jahre gebraucht, um aus diesen lauter kleinen Ländern eine gute Community hinzubekommen.
00:14:31: Und wie haben wir das gemacht?
00:14:32: Im Genaues Wasser ist es ging nicht einfach zu.
00:14:34: die Ansage so.
00:14:35: jetzt sagen wir so geht's und in Deutschland oder wir in Mannheim wissen alles, wie jetzt der spanische Geschäft geht.
00:14:41: So muss das jetzt gemacht werden sondern wirklich viel zuhören, viel verstehen vor Ort sein mit den Kolleginnen Kollegen zu reden hinterfragen Wirklich so Schritt für Schritt dieses Mindset aufbauen, jeder macht was toll und lasst uns doch irgendwie das Tolleste aus allen Ländern zusammenziehen.
00:15:02: Und daraus eine gute Lösung machen statt zu sagen Das ist jetzt unsere Lösung in Deutschland einmal das größte Team und dementsprechend wird es so gemacht.
00:15:10: Was mir auch ganz wichtig war als wir angefangen haben Rollen zu besetzen können wir rollen eben auch aus den verschiedensten ländern besetzen dass sich jeder irgendwie auch wieder so repräsentiert fühlt und gehört fühlt.
00:15:21: Aber es hat eine Weile gedauert und dann, ich glaube auch viele Zuhörerinnen und Zuhörer kennen das.
00:15:29: Man geht dahin und alle sagen ja-ja und man reißt wieder ab und ne Woche später wurde alles vergessen was man da besprochen hat und jeder wo spielt er wieder so im Eignenshaft rum?
00:15:39: Und es war auch ne sehr dezentrale P&L.
00:15:43: und am Ende solange die gestimmt hat, war das jetzt mal egal was sie eben gesagt haben!
00:15:48: diese Reise und wirklich Zeit und Geduld zu haben.
00:15:51: Und dieses Vertrauen, ich weiß es ist so, wir reden immer wieder zurück aber das ist so wichtig das Vertrauen zu bekommen dass die Leute gesagt haben hey ich habe ja nicht was davon!
00:15:58: Es ist toll was sie in Polen machen und super das nehme ich jetzt auch auf.
00:16:02: und klar über Verantwortung zu sprechen über Ziele.
00:16:05: jeder hat den klares Ziel alle haben europäische Ziele bekommen wo man so ein bisschen diese Zusammenarbeit eben auch gefördert hat.
00:16:12: Das war letztendlich eine ganz ganz spannende und tolle Reise die wir da zusammen hingelegt haben.
00:16:18: Diese Kleider haben jetzt ein paar von diesen Ländern im letzten Quartal abgegeben.
00:16:25: Ich glaube aber auch muss man auch sein, es gibt immer zwei Seiten jeder Geschichte.
00:16:29: für diese Länder ist das teilweise gar nicht so verkehrt weil wir auch versucht haben mit unserer Zentralisierung alles gleich zu machen und wenn ich an Land mit zwanzig oder dreißig Mitarbeitenden habe Machen bestimmte Dinge einfach keinen Sinn.
00:16:44: Also wenn wir über Einführung, HR-Systeme sprechen und ich zwanzig Leute auf dem Excel machen kann ist das halt immer die große Frage.
00:16:51: EU Patronsparency Directive egal was wir gemacht haben für die großen Länder größere Teams alles machbar ein bis einen halbman Show in den kleinen Ländern total Überforderungen Und ich glaube man musste auch ehrlich sein und immer wieder überlegen Ist es dann das richtige Setup?
00:17:08: Vielleicht muss man an anderen Weg gehen.
00:17:10: Ich weiß auch, also ganz tolle Kolleginnen und Kollegen.
00:17:13: Schade dass sie jetzt nicht mehr direkt im Team sind aber wie gesagt ist immer noch die erweiterte Hays-Familie und wir unterstützen die auch.
00:17:20: Aber ich glaube auch da muss man mal so eine Entscheidung treffen Und am Ende ist es die richtige Entscheidung wenn man so einen starken Zentralisierung geht.
00:17:28: Was gerade schon was angesprochen das mich jetzt aus einer Saatkorn Perspektive natürlich ganz besonders interessiert.
00:17:33: Ich bin ja im Hause auf der Schnittstelle von eigentlich Technologie Auf der einen Seite natürlich immer mit HR Bezug Einstellung, den Mindset der Erdithude auf der anderen Seite unterwegs und du kannst ja die tollste Technologie haben.
00:17:46: Wenn die Einstellung nicht stimmt dann hast Du da ein tolles System ist passiert aber nichts damit.
00:17:51: das heißt wenn Du wirklich einen Impact generieren willst da musst Du die Leute mitnehmen die Leute begeistern und die müssen auch Technologie entsprechend zum Leben bringen.
00:18:01: jetzt stelle ich mir dass Echt herausfordernd vor, in so eine Struktur reinzukommen wo ursprünglich mal jeder machen durfte was er wollte und ich fabuliere jetzt mal hinein.
00:18:12: Wahrscheinlich gab es eine extremst heterogene H&A-Technologie Landschaft die du vorgefunden hast.
00:18:19: Wenn man von, wenn man Excel als Technologien mit bewerten möchte?
00:18:22: Ja, gut.
00:18:24: Also
00:18:24: endnächstes Jahr haben wir noch kein anderes, kein anderes Tool im Einsatz ist und das ja gerade auch schon erklärt warum das manchmal gute Gründe hat dass es so ist.
00:18:33: aber wie bist du da mit deinem Team vorgegangen?
00:18:36: Wie habt ihr da versucht Dinge irgendwie zur Streamline, weil dafür muss man jetzt nicht da studiert haben.
00:18:43: Es ist natürlich klar wenn du sieben Systeme laufen hast als Beispiel jetzt nur das ist teurer als wenn du nur eins hast am Ende des Tages.
00:18:50: Also wir haben diesen Code noch nicht gekrackt und am Ende ist es in der Zwischenzeit ein globales Thema geworden und nicht nur Europa-Thema.
00:19:02: Wir haben in Deutschland, sind wir auf SAP und haben vor zwei Jahren auch SuccessFactors eingeführt.
00:19:08: Und nutzen in den deutschsprachigen Ländern das System während Europa und eigentlich der Rest der Welt auch anderen Systemen unterwegs ist.
00:19:17: Da kann man geworsten dass es in dem Fall Smart Recruiters war.
00:19:26: Und das ist nach wie vor unsere große Reise, also wir haben noch nicht eine gewale Entscheidung getroffen.
00:19:31: Wir haben dieses Thema immer... Also ich würde mal sagen zum zweiten oder dritten Mal angegangen.
00:19:36: und selbst wenn man sagt auf sieben macht zwei, es war jetzt auch gar nicht dass man gleich alles in einem Schwung macht.
00:19:42: aber auch das haben wir nicht geschafft.
00:19:43: warum nicht?
00:19:43: Ich glaube jeder hier im Call der sich mit den Themen beschäftigt hat weiß wie unfassbar schwierig dieses Thema ist.
00:19:51: Es ist ein Monster.
00:19:55: Ich habe es in meiner letzten Rolle bei Avis, habe ich Workday eingeführt.
00:19:59: Wir haben das Big Bang global gemacht.
00:20:02: Das waren viele schlaflose Nächte und deswegen war ich jetzt auch gar nicht traurig, dass wir das nicht unbedingt alles im Big Bang machen.
00:20:10: Wir sind aber dran wie sie nach wie vor daran ist eine globale Lösung zu finden um eben genau dieses Thema... anzugehen.
00:20:19: Mein größter Frust und auch das wissen wahrscheinlich viele Zuhörerinnen, die in ähnlichen Set-ups arbeiten.
00:20:28: Wenn ich gefragt würde wieviele Leute hast du bei People and Culture in Europa?
00:20:32: Ich weiß es nicht.
00:20:35: Also Käschenzähle oder mir irgendein Excel, was ich also jeden Monat... Aber nicht auf
00:20:39: Knopfdruck halt!
00:20:40: Nicht auf Knopftruck und das ist ja egal.
00:20:43: wir sind ja nicht nur für uns zuständig sondern wir kriegen ja dauernd die Anfragen und wie viele sind wir in großen Transformationen?
00:20:50: dann will jemand wissen wie sieht es in der Organisation aus?
00:20:52: In der Organisation und am Ende ist es jedes mal ein Zusammensammeln in Excel was aus Spanien kommt, was aus Italien, Polen usw.
00:21:02: Während wir in Deutschland einfach schon gut aufgestellt sind, das ist Knopfdruck.
00:21:06: Ist Europa wirklich immer einsammel?
00:21:09: Und es ist wahnsinnig frustrierend!
00:21:10: Deswegen bin ich froh dass wir das Thema angehen.
00:21:12: aber wir sind noch nicht so weit und versuchen gerade ein bisschen die Brücke.
00:21:16: Ich glaube auch da gibt's ja ganz viele andere Gedanken Themen womit sie auch ganz viel beschäftigen.
00:21:22: Wo kann man noch effizienter sein?
00:21:26: Shell Service abgesehen von der Location, wo kann man einfach noch viel mehr bündeln?
00:21:30: und Skalierbarkeit.
00:21:32: Das geht halt nicht, wenn man auf dem System sitzt.
00:21:35: Und das ist glaube ich auch so für uns die große Reise.
00:21:37: Wir haben unser Target Operating Model angepasst aber das ist jetzt eine ganz große Herausforderung für den nächsten sechs bis achtzehn Monaten eben das im nächsten Zug damit zu ran.
00:21:48: Lass uns kurz mal bei dem Thema Operating Modell und auch Target Model bleiben weil Haben das angepasst, hat sich auch so mal eben schnell dahingesagt an und de facto ist es natürlich wahrscheinlich ein riesen Reise gewesen.
00:22:05: Und uns doch da noch mal ein bisschen ab, bitte!
00:22:13: Also was ich wirklich positiv fitte ist, wenn wir natürlich auch wie gesagt das Thema Zentralisierung und Dezentralisierung nicht mehr leicht... Ich habe eine ganz ganz tolle Chefin mit der die mich viel einbindet und selbst wenn ich jetzt vielleicht dezentraler bin oder beziehungsweise mehr zentralisiert wird, darf ich trotzdem nach wie viel mitwirken.
00:22:33: Ich habe viele Freiräume und dafür bin ich auch wirklich dankbar und das ist der Grund warum ich das alles total unterstütze.
00:22:41: was wir hier machen.
00:22:43: Wir haben uns überlegt und es ist so ein klassisches Modell dass man sagt welche Dinge muss man einfach im Land lassen oder welche Dinge sind lokal und das sind so die Klassiker.
00:22:52: Es ist das klassische Business Partnering, es sind Themen wie Talent Acquisitionen.
00:22:57: Das ist bei uns das Thema Arbeitsrecht oder die Ausbildung in Deutschland.
00:23:00: Es gibt einfach bestimmte Themen, die erstmal lokal sind und deswegen auch das Thema, sagen wir mal H-Admin, H-Operations ist auch noch lokal.
00:23:08: Wie gesagt vielleicht eines Tages mit bessereren Systemen kriegen wir das auch anders.
00:23:13: Und dann haben wir gesagt, welche Dinge kann man einfach entweder regional oder in klassischen COIs machen.
00:23:18: Also am Ende haben wir viele Dinge die glaube ich auch ganz oder recht vertraut sind für viele.
00:23:24: Wir haben uns entschieden, das Thema Learning kann man wesentlich zentralisierter machen.
00:23:27: Das Thema Reward kann man zentrallisierer machen obwohl hier ist... Hier müssen wir mal schauen wie es am Ende aussieht.
00:23:33: Die Steuern sind unterschiedlich?
00:23:35: Ja ja nicht nur dass aber es ist trotzdem.
00:23:38: also wir haben gesagt konzeptionell kann man Reward zentrale machen Aber es ist noch eine relativ hohe Lokalisierung notwendig.
00:23:47: und so haben wir das ein bisschen gespielt wo wir sagten wo kann man eher Achtzig-Zwanzig Wo ist es in Sechzig-Vierzig sowas in die Richtung Und haben dementsprechend überlegt, welche Teams brauchen wir denn?
00:23:57: Das heißt, wir haben lokale Teams.
00:23:59: Wir haben die Commercial People Partner genannt.
00:24:01: Das ist der klassische Business Partner aber mit dem viel stärkeren Commercial Mindset.
00:24:08: Kann ich gleich noch ein bisschen was erzählen finde ich mega cool!
00:24:11: Dann das klassische Talent Acquisition Arbeitsrecht und so weiter.
00:24:14: Dann haben wir regionale also für Europa habe ich eine COE für Learning, kommt Benefit auf den Reward Und das ganze Thema Projects in Analytics, das sind so die Themen.
00:24:26: Und diese COEs arbeiten mit den globalen COEs zusammen und da ist dann ein bisschen eigentlich diese Verkettung.
00:24:32: Was kommt aus dem Business?
00:24:35: Also wie können wir da halt eben das Design machen?
00:24:37: Dann wird es global designt einmal und richtig und dann gibt's wieder die lokalen Anpassungen um.
00:24:42: geht zurück ins Business.
00:24:44: Ich bin mit dem Setup sehr zufrieden.
00:24:46: aber auch hier ... riesige Veränderungen im Team.
00:24:52: Wir haben mit der Veränderung ein großes Einspar-Thema, was Kosten und auch Headcount angeht, Effizienzen... Und daher war das überhaupt kein leichtes Jahr!
00:25:04: Weil das eine ist ja man geht immer als erstes durch die Changekurve und dann immer muss man natürlich auf den Rest des Teams erste Führungskräfte unseres teams mitnehmen.
00:25:11: wir haben hier alles auf dem Kopf gestellt neulich den einen Podcast von dir und mit der Miriam von West Wing gehört.
00:25:20: Und ihr habt drüber gesprochen, auch wenn es keine schöne Zeit ist als Herr Erler eine unfassbar lehrreiche Zeit.
00:25:28: Da muss man darüber ein bisschen aufpassen wie man das sagt.
00:25:31: aber also meine Lernfuhr war unfassbare groß und steil die letzte halbe Jahr Aber natürlich war's nicht leicht und emotional schon eine Herausforderung mehr.
00:25:42: Ja, ich glaube das kann man sogar fast echt total abstrahieren auch vom HR-Thema.
00:25:46: Also wenn man so zurückdenkt, wenn ich zurückdenke wann habe ich am meisten gelernt?
00:25:51: Sicherlich nicht in den Phasen wo ich am glücklichsten war oder wo es am einfachsten war sondern dann wenn's halt schwierig war und wenn man Dinge neu aufgebaut hat.
00:26:01: Spannender Weg.
00:26:02: du hast kürzlich auf LinkedIn aus ein bisschen so'n Rieselmäh wäre ja zu früh gesagt aber so einen Teil gezogen Und du hast gesagt, es gibt verschiedene Erkenntnisse die für dich ganz besonders wichtig sind.
00:26:15: Was Operating-Model haben wir schon gesprochen?
00:26:18: Aber vielleicht haben wir noch ein paar andere Themen, die für Dich da eine große Rolle gespielt haben oder spielen.
00:26:25: Ja also das eine ist ja wirklich das Operating Model was auf Papier zu bringen.
00:26:34: Das ist ich würde mal sagen relativ einfach.
00:26:37: Da gibt's auch gute Modelle.
00:26:40: Ich glaube, da gibt es viele Erfahrungen die man lernen kann wenn man ein bisschen rechts und links schaut.
00:26:44: Da muss man auch die Welt nicht neu erfinden aber diese Umsetzung vor allem dieses Team dahinter zu bringen.
00:26:51: ich glaube das war also das ist so nachdenken Das wird immer die größte Herausforderung zu sein Seien wir haben Wir mussten uns von super Talenten verabschieden einfach weil es nicht mehr reingepasst hat.
00:27:03: Also freiwillig hätte keiner irgendwie bei keiner diesen Weg gegangen dann dieses Operating-Model zum Leben zu bringen.
00:27:12: und ich gebe gleich nochmal ein, zwei Beispiele.
00:27:17: Sind wir gerade dabei?
00:27:18: Und der Frust und die Kritik auch aus dem eigenen Team ist auch nachvollziehbar.
00:27:24: also das klassische Beispiel Wir haben signifikant reduziert haben gesagt es wird ganz viel aus den globalen COEs kommen aber die liefern noch nicht Und andersherum, und es ist hier kein Blaming.
00:27:36: Andersherum sind wir auch noch nicht so aufgesetzt um irgendwie auch den Input zu liefern.
00:27:41: Das heißt, wir stehen gerade da mit signifikant weniger Headcount und haben mehr Arbeit.
00:27:47: Ich habe immer gesagt, so eine Transformation funktioniert und auch das was wir uns auf Papier gemalt haben funktioniert.
00:27:52: wenn das Business geduldig ist und es auch gerade ein bisschen Zeit gibt uns zu finden Und nicht anfangen, gut, dann machen wir es halt selbst.
00:28:01: Weil wir können ja rekrutieren, können wir sowieso selbst also jetzt so machen was selbst.
00:28:04: Ja, ein bisschen Führungskräftentwicklung kann auch jeder.
00:28:08: Also das Business muss uns Geduld geben und auf hinter uns stehen und wir brauchen natürlich auch die COEs, die das liefern, was sie versprochen haben.
00:28:16: Dann funktioniert dieses Konstrukt.
00:28:19: aber sobald dieses Konstruktur nicht funktioniert, dass ist eine große Herausforderung Und da sind wir jetzt auch gerade ordentlich im Spannungsverhältnis.
00:28:27: Zusätzlich gehen wir nicht nur in Pipo und Kalte durch Transformation, sondern auch in anderen Bereichen.
00:28:33: Und am Ende ist halt Pipo oder Kalte immer involviert – immer!
00:28:38: Egal wo wir was in der Organisation machen es braucht uns immer.
00:28:43: Ob das in die Umsetzung ist, in den Rechtsberatung ist und so weiter und so fort.
00:28:46: Das heißt als erstes zu geben in die Transformation Ist mutig?
00:28:52: Ja, ist mutig und bedeutet natürlich auch das wäre jetzt schon einige.
00:28:56: Also da schon ein bisschen gebranntmarkt sind in ein paar Dingen aber auch da mein Team ist unfassbar stark, unfassba toll und haben sich alle auch Kommitte diesen Weg zu gehen die gesagt haben sie bleiben und auch teilweise auf neue Rollen beworben haben diese mit vollem Herz und Leidenschaft dabei und es hilft natürlich.
00:29:17: Aber da werden wir jetzt auch noch etwas zu knabbern dran haben.
00:29:20: Ich drück die Daumen, weil das ist natürlich genau das was du beschreibst.
00:29:24: Diese Phase diese Übergangsphasen von einem Gleichgewicht bis zum nächsten Gleichgewichte sind dann alle gefragt wirklich Gas zu geben auch wenn zwischenzeitlich sich das vielleicht echt schwierig anfühlt.
00:29:38: Du hattest eben mal etwas gesagt da kannst du gleich noch was sagen und zwar dieser Kommerzialisierungsaspekt Der klassische Business Partner, der aber eigentlich... Wie habt ihr das genannt?
00:29:51: Commercial People Partner.
00:29:53: Was welcher Gedanke steckt da dahinter?
00:29:57: Wir waren in Deutschland ein bisschen anders aufgestellt.
00:30:01: Wir waren eher in den COEs aufgestellt und hatten gar nicht unbedingt das klassische business partnern Konzept.
00:30:07: Jedoch in fast allen anderen Haysländern gab es die klassischen business partners an der Rolle uns immer wieder, also intern immer wieder auch gestört hat.
00:30:18: Dieses Klassische des Business sagt sie wollen es haben und der Businesspartner sagt ja wie hoch und wie schnell muss sich laufen so ungefähr?
00:30:25: Und nicht unbedingt auf Augenhöhe gechallengt hatten ein Partnerin sondern ist zwar wirklich eher so ein bisschen exekutive Ausführung der Tätigkeit.
00:30:36: Das hat natürlich die bestehenden Businesspartners auch nicht glücklich gemacht da.
00:30:40: Es war gar nicht dass es um ihn gewünschbar sich also eine gerne Veränderung gehabt hätten.
00:30:45: Und wir haben gesagt, wenn mir das schon ändern lasst uns doch gucken wie kann man diese Rolle anders gestalten?
00:30:50: Dass es einen wirklichen Business Impact hat.
00:30:53: und wie können wir die Rolle hinbekommen dass es Ziel ist und auch ein Reisesziel ist, dass wir stark Business Partner haben die auf Augenhöhe mit dem Vertrieb oder mit den verschiedenen Führungskräften diskutieren wo Wie sieht unser Talent PUL aus, also so People-Konferenzen zu machen und sagen okay wo sie das genau brauchen.
00:31:19: Wo haben wir einen Engpass Pass was dann hinter angeht?
00:31:22: Wo haben vielleicht irgendwie ein Stau?
00:31:25: müssen wir Leute irgendwo vielleicht ein Side Step machen und ganz andere Diskussion zu führen als dieses klassische?
00:31:31: einmal im Jahr schauen wir alle drauf und sagen so um fünften jahr hintereinander steht dieser Mensch im Succession Plan ready in drei bis fünf Jahren Und dann passiert wieder ein Jahr nix, und jetzt sehe ich es da drauf.
00:31:40: Wieder in drei bis fünf Jahren.
00:31:42: Das wollen wir wirklich ändern, dass wir viel näher dran sind und einfach andere Gespräche führen.
00:31:47: das Thema Daten.
00:31:49: Da rede ich schon oft und lange drüber ist für mich total wichtig.
00:31:54: Ich habe eine eigene oder wir haben eine Rolle die auch als People Analytics and Insights oder Expertin for People Analytics Insights gilt, die genau diese Daten kriegen soll.
00:32:05: wie Welche Trends sehen wir?
00:32:06: Was sehen wir aus in der Mitarbeiterbefragung, was sehen wie aus den den Fluktuationszahlen.
00:32:11: Sehen wir Muster und diese Sachen.
00:32:13: Und das ist einfach eine andere Art und Weise beratend zu sein als dieses klassische.
00:32:20: Ich habe ein Problem mitarbeiten und wie führe ich jetzt im Gespräch.
00:32:24: Diese Reise, ich glaube die ist total spannend und wenn uns das gelingt Und wir auch eben wie gesagt das Business haben, dass uns da unterstützt und die freuen sich richtig drauf.
00:32:34: Ich glaube dann wird es was richtiges.
00:32:36: Das kann ich mir auffaustellen.
00:32:37: Es setzt aber wahrscheinlich voraus, dass man entweder ein Reh-und Upskilling der vorhandenen Kräfte sozusagen enabelt oder aber teilweise vielleicht auch Leute neu rein holt mit einem anderen Mindset?
00:32:51: Ja!
00:32:51: Jetzt
00:32:51: ist die Mischung.
00:32:52: also wir haben etwas ganz spannend.
00:32:55: Also das war ein offener Bewerbungsprozess für diese Rolle, wo sich vor allem auch die Kolleginnen und Kollegen bewerben konnten und sollten.
00:33:02: Die durch die Veränderung keine Rolle im zukünftigen Set-up mehr haben.
00:33:07: Und wir haben tolle interne Bewerbung gehabt und auch finden können, die zum Großteil eigentlich aus dem Vertrieb mal.
00:33:18: ursprünglich kamen also die sprechen auf so diese Vertriebssprache Und das gepaart dann mit einer gewissen HR-Erfahrung.
00:33:25: Und trotzdem haben wir uns auch entschieden, die eine oder andere Stelle auszuschreiben und extern die Expertise mit reinzubringen und daraus eben eine gute Mischung zu finden.
00:33:34: Ich glaube, dass ist ganz wichtig aber... Wir haben ein wirklich buntes gemischtes Team.
00:33:38: Jeder bringt ein gewisses Skillset mit und das zusammen wird richtig gut gewisse Betreuung, aber klar.
00:33:47: natürlich hilft es schon denjenigen die aus dem Vertrieb haben oder kommen da das eine oder andere Gespräch halt auch wirklich auf.
00:33:54: ja also zu übersetzen oder wirklich die gleiche Sprache zu sprechen.
00:33:59: Was ist denn das was für dich dieses Jahr noch passieren muss?
00:34:03: Wir sprechen jetzt so kann man sagen Anfang August die Ausstrahlung irgendwann Anfang September.
00:34:09: Die Hälfte ist schon rum.
00:34:11: Was sind die großen Schritte?
00:34:12: Du sagst, das muss noch passieren damit du am Ende des Jahres Happy unter einem Tannenbau sitzen kannst.
00:34:18: Ich kriege jetzt die Tannenbaumfrage.
00:34:22: Gero ich war interessanterweise heute war ich gerade in der Planung und habe festgestellt nach dem Urlaub ist schon fast gefühlt wieder Weihnachten also es ist gar nicht mehr so lange nicht mehr solange ging.
00:34:37: Habs hab ich vorhin schon gesagt was ich wir haben einen mutigen oder Wir sind einen mutigen Weg gegangen.
00:34:44: Und ich führe diesen mutigen weg und stehe hundert Prozent dahinter, und klaube auch
00:34:48: daran.".
00:34:50: Die Voraussetzung habe ich vorhin schon gesagt des Businesses.
00:34:53: wir müssen uns die Akzeptanz im Business schaffen.
00:34:55: das ist vielleicht der erste mein erster Wunsch dass wir bis Ende des Jahres wirklich dass sie Leute sagen hey das ist richtig cool es ist anders.
00:35:01: Ich spüre diesen commercial people Partner und es ist was anders als vorher und dieser Mensch bringt mehr wert und ich suche diesen Menschen proaktiv, weil ich weiß der bringt eben mehr Wert für mich.
00:35:16: Für meine Entscheidung und meinen Team.
00:35:17: Das ist sicher die erste Weihnachtsrunde oder was ich mir wünsche.
00:35:21: Und das zweite ist wirklich das hinzubekommen.
00:35:24: wie kriegen wir diesen Balanceakt hin zwischen starker Reduzierung?
00:35:31: Der Druck bleibt oder wächst sogar Diese Gedanken, die man sich macht in einem Target-Operating-Model wie das alles aussehen soll.
00:35:43: Dass sie sich auch bewahrheitet haben dass wir es schaffen auf den Achtzig, Zwanzig, Siebzig, Dreißig Lösungen zu kommen und nicht bei einer dreißig, siebzig Lösung sitzen weil dann funktioniert das Ganze.
00:35:55: also das ist für mich glaube ich wenn mir dieses Target Operating Model zum Leben bekommen und gut ausfüllen bis Ende des Jahres Dann bin ich super happy unter
00:36:05: Weihnachtsbau.
00:36:06: Meine Daumen sind gedrückt, ich schätze die der Saatkorn-Zuhörerinnen auch.
00:36:12: Dann sollte eigentlich nichts mehr schief gehen.
00:36:14: Letzte Frage weil wir schon fast durchsind hier Saatkorner der diesen Claim Inspiration für eine bessere Arbeitswelt.
00:36:21: gibt es irgendwas was dich in letzter Zeit inspiriert hat?
00:36:24: Das kann jetzt sein Gesprächen, Erlebnissen Buch.
00:36:28: Es muss aber gar nicht mit der Arbeitswelt zu tun haben.
00:36:36: Ich oute mich mal, ich bin grad so ein bisschen Fangirl.
00:36:41: Ich habe zwei wirklich inspirierende Damen einmal direkt und einmal indirekt kennenlernen dürfen.
00:36:48: Die einen hab' ich vorhin schon erwähnt Miriam von Westwing als ich den Podcast gehört hab', ich hab einfach zugehört und hab mir gedacht wow die ist so Toll.
00:36:58: Eine tolle Frau, eine tolle Kollegin!
00:37:02: Ich werde sie auch noch mal im Nachgang bei LinkedIn schreiben und liebe mir dann falls du das hörst.
00:37:07: es hat mich wirklich inspiriert.
00:37:09: Es hat einfach Spaß gemacht zuzuhören und da sind so viele Parallelen und so viele Momente wo ich gedacht habe oh I feel you ja oder here you.
00:37:15: und dass war wirklich toll.
00:37:17: und auch das letzte Thema zum Thema Frauengesundheit fand nicht cool, dass die das auch nochmal angesprochen haben.
00:37:23: Und das zweite, mein zweiter Fangirl-Moment irgendwie im letzten Monat war als ich einen Call mit Inga Transfeldhase jetzt von der TÜV Nord die mal ins BP hatte.
00:37:36: Wir hatten vorhin noch keinen Kontakt.
00:37:38: Das kam so ein bisschen wie gefragt worden wenn will ich mich nicht mehr dazukommen und auch dabei gesagt was für eine Frau?
00:37:44: Was für eine Energie?
00:37:46: Was ist für eine Leidenschaft so empathisch?
00:37:51: Auch ich bin vielleicht schon auf diesem Level angekommen.
00:37:53: Ich freue mich jedes Mal, wenn da für mich Vorbilder dabei sind wirklich tolle Frauen dabei sind wo nicht alles perfekt ist aber wo man einfach denkt wow die haben einen tollen Weg für ganz viele.
00:38:06: die nachtungskommens werden auch sagen wir vorbereitet für uns also zwei Fan-Görgelmitte diesen Monat die mich inspiriert haben.
00:38:17: Ich hab auch
00:38:18: gesagt, dass ich Fangirl bin.
00:38:19: Also so ehrlich war ich dann auch!
00:38:22: Sehr gut ganz herzlich und danke für deine Ehrlichkeit ohnehin in dem gesamten Talk sehr klar direkt.
00:38:28: das hat mir richtig Spaß gemacht.
00:38:30: Ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg ganz viel Erfolg mit eurer Transformationsreise.
00:38:36: und ja irgendwann machen wir sicherlich mal Folge zwei.
00:38:39: Danke dir erstmal, dass du die Zeit fürs Saatrollen genommen hast.
00:38:42: Dank dir Gio bis zum nächsten
00:38:43: Mal.
00:38:44: So, das war diese Saatcorn-Podcast Episode.
00:38:47: Ich hoffe dir hat es Spaß gemacht und sie hat dir gefallen!
00:38:50: Bevor ich jetzt hier rausgehe noch ein kleiner Tipp für dich abonniere doch kostenlos mein Saat Corn Newsletter.
00:38:58: Dann gibt's jeden Sonntag alle Podcasts, alle News, alle Artikel, alle Verlosungen alles was ich auf SaatConsum mache.
00:39:06: Gerate ist in dein Mailpostfach und du hast bequem alles an einem Ort Und verpasst nichts mehr.
00:39:13: Das Ganze kostet, wie gesagt, nichts!
00:39:15: Den Link zum Abo gibt's in den Show Notes.
00:39:18: Ich würde mich freuen wenn wir uns da wieder treffen.
00:39:21: Ganz lieben Dank und bis bald.
00:39:23: Ciao.