00:00:00: Hallihallo und herzlich willkommen zum Saatkorn-Podcast.
00:00:03: Heute eine spannende Dame am Start, die interessante Dinge macht.
00:00:07: Sie ist einerseits Senior Economist bei Stepstone aber auch wissenschaftliche Mitarbeiterin im IFO-Institut.
00:00:15: Lass uns Christina langer begrüßen!
00:00:17: Ich freue mich sehr, dass du hier am Start bist.
00:00:20: Freue mich auch, danke für die Einladung.
00:00:23: Ich finde es ganz spannend, dass Du diese beiden Rollen hast.
00:00:26: bevor wir auf die zu sprechen kommen Erzähl uns doch mal, wie du eigentlich bei Stepstone gelandet bist.
00:00:34: Tatsächlich war ich ja vorher zweieinhalb Jahre in den USA als Postdoc auch in der Forschung und als es dann darum ging, wie's mit mir denn danach weitergeht hat nicht den deutschen Arbeitsmarkt trotzdem immer noch im Blick.
00:00:47: Es war nämlich für mich klar dass ich auf langefrist wieder nach Deutschland zurück möchte Und tatsächlich kam es dann über das Netzwerk, dass ich auf die Stellenanzeige aufmerksam geworden bin und bin dann tatsächlich durch den ganz normalen Begärungsprozess zusetzt umgekommen.
00:01:01: Ich bin da auch wirklich sehr happy damit.
00:01:04: Super!
00:01:05: Wie lange bist du jetzt?
00:01:06: Da ist noch relativ frisch glaube ich.
00:01:08: ne?
00:01:09: Ganz genau seit dem ersten April
00:01:11: All right, dann kann man ja noch sagen quasi herzlich willkommen.
00:01:14: Alles Gute!
00:01:15: Viel Spaß und Erfolg im neuen Job.
00:01:18: Lassen Sie mal kurz vielleicht bei Deinen Stationen davor nochmal rein schielen.
00:01:22: beziehungsweise IFO-Institut was ja auch heute noch Stand for Digital Economy Lab war eine Station wo du auch über drei Jahre warst.
00:01:32: Was hast Du da gemacht?
00:01:35: Genau das war eine Forscherinnen Stelle.
00:01:37: also ich war da als Postsektorial Researcher am Stanford Digital Economy Lab, das ist Teil des Stanford Institutes für Human-Central AI.
00:01:45: Und wir haben uns damit beschäftigt wie neue Technologien und natürlich seit im Jahr zwanzig, hauptsächlich AI den Arbeitsmarkt verändern.
00:01:55: Das heißt damals habe ich klassische Forschungsprojekte gemacht viele Feldexperimente zum Beispiel zur Ausregung von neuen Technologin auf verschiedene Bevölkerungsgruppen und habe da versucht, Insights zu generieren spannende Insights
00:02:10: Um das mal plastisch zu machen, wie kann so ein Feldversuch aussehen in dem Kontext?
00:02:15: Vielleicht kann ich da einfach mal beispielhaft eins meiner Projekte benennen und zwar habt uns zum Beispiel interessiert, inwiefern generative künstliche Intelligenz denn z.B.
00:02:26: mittelqualifizierten Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmern dabei helfen könnte höher qualifiziert Aufgaben zu übernehmen.
00:02:32: Und hier ist zum Beispiel das deutsche Ausbildungssystem sehr spannende Setting weil es so bisschen die Definition von mittelqualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist.
00:02:41: Und hier konnten wir dann ein spannendes Experiment in Berufsschülern machen mit Berufsschlülern, wo wir ihn verschiedene Aufgaben gegeben haben, die einmal halt innerhalb des Möglichkeitenbereichs sagen immer außerhalb und so dann testen konnten ob generative KI den Aufgabenhorizont erweitern kann und ob dann zum Beispiel das Aufkosten der Verständnis geht.
00:03:03: Und was war in dem Fall das Ergebnis?
00:03:07: In dem Fall, also da muss ich jetzt ein bisschen vorausgreifen weil das Working Paper noch nicht online ist.
00:03:12: Also da können wir auf jeden Fall dann auch gestand sein auf die Erkenntnisse.
00:03:16: aber hier haben wir einen Hinweis auf eine Erweiterung des Aufgabengebiets gefunden.
00:03:23: Es hat klar funktioniert auch Aufgaben übergreifend am stärksten tatsächlich bei denen die als am schwierigsten wahrgenommen wurden.
00:03:30: und was uns überrascht hat war dass es
00:03:34: Das ist ja eigentlich ein sehr positives Ergebnis.
00:03:37: Man hätte jetzt vermuten können, dass es an der einen oder anderen Stelle einknickt, aber war offensichtlich nicht der Fall.
00:03:44: Ja cool!
00:03:45: Spannend solche Untersuchungen zu machen und das bringt uns auch direkt zum IFO-Institut oder IFO Institute?
00:03:53: Ich weiß gar nicht wie man's richtig ausspricht wahrscheinlich Letzteres.
00:03:56: So IFO Institut auf Deutsch und IFO Institut auf Englisch also beides richtig.
00:04:02: Und da bist du auch immer noch am Start, trotz deiner Rolle bei Stepstone.
00:04:06: Das gefällt mir ganz gut weil es sehr progressiv anmutet sozusagen dass der Arbeitgeber sagt ist okay wenn du das dann auch weiter machst wie ist ja die Aufgabenteilung?
00:04:16: Machst du irgendwie drei Tage da zwei Tage hier oder ist das fließend?
00:04:19: Wie läuft das?
00:04:22: Also tatsächlich ist ja auch eins der Ziele dass wir den Forschungszweig auch bei Stepstones stärker machen zum Beispiel auch mit Forschungskooperationen.
00:04:30: also das Ziel wäre irgendwann dann auch das so ein bisschen fließender zu gestalten.
00:04:34: Jetzt gerade bin ich immer einen Tag in der Woche noch am Forschungsinstitut und den Rest der Zeit sozusagen bei SEPSTOWN, aber da habe ich das ja meine Forschung auch direkt darauf einzahlt.
00:04:46: ist es so wie du schon sagst ein fließende Übergang, ein bisschen hybrides Modell über dass sich auch sehr glücklich werden weil es mir eben ermöglicht nochmal eine akademische Forschung weiterzumachen.
00:04:57: Ich habe ja auch noch Projekte mitgebracht, die meistens etwas länger dauern in der Forschung und das wäre auch schade gewesen wenn ich sie hätte aufgeben müssen weil ich jetzt dann bei Stubstone angefangen hab.
00:05:07: Und die Themen zahlen ja auch komplett auf die Stubston-Themen ein.
00:05:10: also diese Arbeitsmarktthemen ist es ja auch.
00:05:13: genau dass womit wir uns da beschäftigen.
00:05:16: Genau
00:05:18: Hört sich wirklich spannend an, konntest du das so ein bisschen selbst mitgestalten?
00:05:23: Dieses Hybridemodell?
00:05:25: oder war das?
00:05:26: ich kann mir kaum vorstellen dass in der Stellenanzeige drin stand.
00:05:29: Wir suchen jemanden, der Hybrid arbeitet im Forschungsinstitut oder wie war das in deinem Fall?
00:05:34: Genau das habe ich mit Steps und Gemeinsam gestaltet.
00:05:38: also ich hab mehr oder weniger gesagt ja was ich auch für sinnvolle achten würde was mein Wunschzettel gewesen wäre Und ein Punkt war eben, dass ich gerne auch geschützte Forschungszeit haben möchte in der ich meine Projekte weitermachen kann.
00:05:56: Das wurde dann auch zugestimmt und das wird denke ich auch als Mehrwert gesehen, dass sich hier trotzdem auf meine seriöse Forscherstimme weiter behalten kann.
00:06:05: Also das ist konkret auch etwas, das selbst und denke ich an meinem Gefühl sehr schätzt!
00:06:10: Ich finde das super, weil ich ohnehin glaube dass wir in Zukunft in vielen Positionen hybride Modelle haben.
00:06:17: In unterschiedlicher Richtung ja also was Arbeitszeiten angeht, Arbeitsorte angeht aber sogar so wie du es gerade schilderst vielleicht auch zwei Jobs in einer unterschiedlichen Gewichtung parallel zum Angeber aufeinander einzahlen.
00:06:30: Finde ich sehr gut dass bei Stepsone das in diesem Fall in diesen drei fallen halt geht.
00:06:36: Lass uns mal einmal nochmal deine Rolle sprechen.
00:06:38: Senior Economist und auch, wie du bei Stepstone eingebunden bist.
00:06:42: Ich stelle mir zumindest vor wahrscheinlich gibt es ein Team in dem du da bist, schildern doch mal was das Konstruktor ist und was eure Aufgaben dann da auch genau sind.
00:06:54: Ja sehr gerne!
00:06:54: Also ich bin bei Stepston jetzt im Content- und Insights-Team angesiedelt.
00:07:00: Da sind auch unsere Researcher in diesem Team.
00:07:05: drei Aufgabenfelder ineinandergreifen.
00:07:07: Das eine ist, dass wir bei dir jetzt gerade machen also so Öffentlichkeitsarbeit, Podcasts aber auch das ich zum Beispiel zu unseren Events gehe und dann versuche unsere Forschungsergebnisse allgemein verständlich aufzubereiten und vorzutragen zb in der Medienarbeit, in Interviews schrittlich oder mündlich diese Öffentlichkeit und Pressearbeit.
00:07:33: Und dann der andere Aspekt ist Forschung, Forschungskooperationen wie zum Beispiel auch jetzt mit dem IFO-Institut.
00:07:40: Denn Stepstone hat durch diese Jobplattform und auch durch die Umfragen, die wir machen auch ja durch das... Die Kunden hier auf unserer Plattform sind Arbeitsmarkdaten nahezu in Echtzeit.
00:07:52: Das ist für mich als Forscherin natürlich ein totaler Datenschad.
00:07:55: Also da bin ich gerade auch sehr dabei mich einzuarbeiten in die ganzen verschiedenen Datenquellen, um dann eben auch diese Datenarbeit mit dem Plattformdaten zu machen und dann auch meine eigenen Insights mit den Sepsondaten zu generieren.
00:08:10: Spannend!
00:08:11: Da kommen wir auch gleich drauf zu sprechen was das dann innerlich bedeutet.
00:08:14: Eingebunden bist du dann intim oder wie ist es bei dir denn tatsächlich?
00:08:20: Ich bin wie gesagt diesen Insights... Content Research Team, meine Kollegin Dr.
00:08:27: Anna Wittig und ich haben uns die Themen zum Beispiel so ein bisschen aufgeteilt.
00:08:31: was die Arbeitsmarkthemen angeht macht sie zb die Kandidaten und die Kandidatenseite.
00:08:36: Ich mache eher diese ganzen Arbeitsmarkt Trend-Themen.
00:08:39: wir haben auch noch einen Marko-Öpronomen den Julius Probst.
00:08:43: der setzt es dann immer ein bisschen allgemeiner in den Kontext.
00:08:45: also da haben wir alle unsere schön verteilten Forschungsaufgabe würde ich sagen und dann arbeiten wir natürlich auch noch mit dem PR Team stark zusammen, die uns bei den ganzen Medienanfragen unterstützen.
00:08:56: Und das ist glaube ich so einer der Hauptunterschiede zu meinem Job vorher in der Forschung, wo ja doch viel auch einfach nicht einzelkämpfe aber man war ja doch selbst verantwortlich für all diese Aspekte und jetzt auch einfach in so ein Team eingebunden zu sein, das eine sehr unterstützt.
00:09:12: Das freut mich auf jeden Fall auch sehr!
00:09:15: bisschen aufs Inhaltliche zu sprechen kommen.
00:09:18: Was sind so die Themen, die dich gerade in der Forschung aber auch bei Stepson besonders interessieren?
00:09:24: Wir sind ja in Zeiten unterwegs, die in manchfaltiger Sicht dynamisch sind von großer Unsicherheit eigentlich auch geprägt ist.
00:09:33: Einerseits der Arbeitsmarkt, die Wirtschaftssituation und die Geopolitik Und die technologische Entwicklung, also egal eigentlich wohin man guckt.
00:09:42: Alles ist dramatisch schnell in Bewegung und ich will das jetzt erstmal gar nicht werten sondern erst mal nur sagen wie Dynamik ist irre hoch anders als den in Zeiten vor vielleicht fünf sechs acht Jahren wo doch deutlich mehr Stabilität da war.
00:09:55: Ich glaube man hat damals auch schon immer das Gefühl gehabt ganz schön dynamisch alles aber es ist seitdem nicht langsamer geworden.
00:10:01: was sind so Themen mit denen du dich dann gerade inhaltlich befasst?
00:10:06: Auf jeden Fall, stimme ich dir dazu.
00:10:09: Das sind aber auch immer mal wie der Arbeitsmarkt Phänomene auch in... Zum Beispiel im Jahr zwölfundzwanzig Covid hat niemand vorhersehen können und hat alles auf links gedreht.
00:10:18: Und genauso ist es jetzt mehr oder weniger mit künstlicher Intelligenz.
00:10:22: Wir haben ja schon darüber gesprochen, dass vor allem die neue Technologien sich Arbeitsmärkte auswirken, mich seit meiner Dissertation beschäftigt hat.
00:10:31: Diese Themen, mit denen beschäftige ich mich bei Staffstone also Ein Thema, das uns sehr beschäftigt ist zum Beispiel wie verändert künstliche Intelligenz?
00:10:41: Recruiting Bewerbungen.
00:10:43: Wie wirkt es aus auf Berufseinsteiger und Berufseinsteigerinnen?
00:10:48: Du hast ja davon gesprochen dass der Arbeitsmarkt stark unter Druck ist.
00:10:51: da ist gerade auch ein großer Druck genau bei diesen Berufs-Einsteigern Und hier dann eben mit unseren Service und mit unserem anderen Plattformen Daten einfach einen Einblick zu geben.
00:11:01: Wie drückt sich das in Zahlen aus?
00:11:03: ist dann eigentlich die Ableitung richtig, dass durch die KI-Entwicklung des Job-Einsteigerinnen deutlich schwerer am Arbeitsmarkt haben?
00:11:12: oder sind das vielleicht auch andere Effekte, die da wirken.
00:11:16: Also das mag ja sein, dass sozusagen die Künstliche Intelligenz, die Einsteigerjobs wegrationalisiert.
00:11:22: es kann aber auch sein ,dass gerade die Unternehmen alle eher sozusagen auf Sparflamme gehen und einfach sagen wir stellen mal grad nicht ein Und das trifft halt auch viele Einsteigerinnen.
00:11:32: Also, das wird ja oft so sehr plakativ gesagt, KI ist daran schuld, dass junge Menschen keinen Job mehr kriegen.
00:11:38: aus einer Wissenschaftsperspektive wie es da dann liegt drauf?
00:11:42: Ja also aus der Wissenschaftspperspektive muss man auch sagen, dass es dazu noch keine Kausalstudien gibt.
00:11:47: Wenn man jetzt wirklich sagen könnte, KI hat diesen Effekt auf Berufseinsteiger und BerufseinsteigerInnen Es ist natürlich so, dass auch die konjunkturelle Lage gerade auf jeden Fall Einfluss darauf nimmt.
00:11:59: Also man kann jetzt nicht sagen, hi ist der einzige Faktor.
00:12:03: Ich glaube er ist einer von vielen und wir haben zum Beispiel auch bei bei Stepson uns mal angeschaut wie sieht denn die Nachfrage nach Benutzeinsteigestellen auf unserer Plattform aus?
00:12:14: Und da haben wir auch gesehen dass das Angebot an Einstiegstellen insgesamt zweiundvierzig Prozent unter dem Samfjahresdurchschnitt liegt.
00:12:22: also es ist auf jeden Fall ein Einbruch dar.
00:12:26: Aber es ist ja so, wenn jetzt die Unternehmen zum Beispiel komplett darauf verzichten würden, jetzt Berufsansteigern und Berufsansteigerinnen einzustellen.
00:12:34: Dann wird ihnen das in ein paar Jahren auf die Füße fallen.
00:12:37: Dann fehlte dieses komplette mittlere Manageband, würde sie sich jetzt sozusagen hinentwickeln können.
00:12:42: Und wir sehen auch in unseren Umfragen dass die Jüngeren sich als sehr viel selbstsicherer einschätzen was die Nutzung von künstlicher Intelligenz zum Beispiel angeht.
00:12:53: Heutzutage ist es ja auch ein großer Treiber von Innovation.
00:12:56: Also wenn man diese Jüngeren, die vielleicht auch mal Sachen hinterfragen, die sie vielleicht auch einmal an neue Tools ran trauen und die Prozesse einfach anders strukturieren, wenn man die gar nicht mehr in die Unternehmen lässt dann ist das auch ein Faktor der stetsen paar Jahre zu den Problemen führen könnte.
00:13:11: Absolut sehe ich genauso eben eure Daten irgendwie auch her.
00:13:20: Wahrscheinlich nicht, weil ihr habt ja die Daten wo Unternehmen nach Bankanten suchen oder Bankanten schalten.
00:13:26: Ich wollte gerade fragen geben die auch her dass vielleicht die Unternehmen das inzwischen auch erkennen und anfangen so darüber nachzudenken.
00:13:35: also wer kein Junior einstellt der hat natürlich in ein paar Jahren auch keinen Senior oder man muss sich die Leute für teuer Geld halt von anderen Unternehmen halt rüber loten.
00:13:47: Ist das schon irgendwie bei euch analysiert?
00:13:50: Also wir haben mit Berufseinsteigern und Berufseinsteigerinnen eben genau diese Umfragen gemacht, wie Sie den Arbeitsmarkt jetzt gerade sehen.
00:13:59: Und ja wo sie vielleicht auch ihre Probleme sozusagen betrachten.
00:14:04: auf der Repruderinnen Perspektive haben wir sie auch gefragt in den Hiring Trans Updates zum Beispiel was Ihre größten Herausforderungen sind und hier kam z.B.
00:14:13: dann auch raus dass es immer schwieriger wird die Leute mit den richtigen Kompetenzen zu finden.
00:14:18: Also das ist eine sehr große Hürde im Recruiting.
00:14:21: und was unsere Recruiterinnen und Recruitorin auch sagen, dass sie zum Beispiel Fokus mehr auf Space-Face-Hiring legen wollen und es finde ich ist gerade vor diesem Aspekt der künstlichen Intelligenz ein interessanter denn wenn jetzt zum Beispiel Jobs auch neu entstehen durch künstliche Intelligenzen dann kann niemand einfach schon fünf Jahre Berufserfahrung vorweisen in genau diesen Job und genau da könnten dann zum Beispiel auch Berufseinsteigerinnen Arbeitsproben oder sonstigen Nachweisen zeigen, dass sie die Kompetenzen haben für genau diese neuen Jobs.
00:14:55: Bleibt spannend zu beobachten wie sich das dann tatsächlich entwickeln wird?
00:14:58: Ich glaube wir sind halt auch gerade so in der Entwicklung drin, dass es noch schwierig ist die Effekte wirklich abschießen, Boote einzukönnen.
00:15:05: also im Moment ist es wahrscheinlich eine wissenschaftliche Validierung dessen was man so spürt.
00:15:10: ja die Jobs-Vereinsteiger gehen zurück, es mag verschiedene Effekten haben.
00:15:15: Wo genau sozusagen der Ursprung liegt, ist wahrscheinlich zum jetzigen Zeit noch schwierig zu ermitteln und noch schwieriger wie die Unternehmen dann mittelfristig aufreagieren werden.
00:15:26: Genau das wird dann wahrscheinlich die Zeit zeigen.
00:15:28: Genau jetzt bist du ja auch bei dem M-Race Festival dabei und da freue ich mich sehr darüber.
00:15:35: Du hast einen ganz interessanten Vortragstitel gewählt.
00:15:43: Wir unsicherheit, Rekruten und Job suchen geprägt.
00:15:45: Und wie wir ihr begegnen.
00:15:47: Ich kannst dir dazu auch noch mal ein bisschen was sagen um was es dann genau in deinem Impuls gehen wird?
00:15:54: Was hast du zu sagen die Leute davon mitnehmen können werden?
00:16:00: auf jeden Fall also ich freue mich auch sehr über die Einladung und ja über den Vortrag dann auf dem Festival.
00:16:06: Wir haben uns als Ausschnitt rüber unterhalten dass diese Fear of Becoming Obsolete nicht nur die Rekruderinnen und Rekreuterin betrifft, sondern eben auch die Jobsuchenden.
00:16:15: Und ich möchte in meiner Session gerne so einen datengetriebenen Einglick über unsere verschiedenen Datenquellen geben.
00:16:21: also was sagen sowohl die berufseinsteigeren Berueseinsteiger?
00:16:25: Was sagen unsere Rekruter?
00:16:26: Was sagt die Leute, die gerade auf dem Arbeitsmarkt sind konkret zu diesen ganzen Themen, die wir hier besprochen haben?
00:16:32: und wo geht es dann vielleicht auch von dem Gefühl das man hat eher zu diesem datengedriebenen Antworten wie der Arbeitsmarkt jetzt gerade da steht?
00:16:41: und wir wollen dann natürlich auch mit ein paar Handlungsempfehlungen die Session beenden.
00:16:47: Ja, finde ich gut.
00:16:48: Zumal es ja eigentlich auch jeden Menschen betrifft heutzutage.
00:16:52: Also mit der rasanten Entwicklung von Künstlerintelligenz wird er in Frage gestellt.
00:16:56: nahezu jeder Job also speziell im White Collar Bereich.
00:17:00: Blue Collar ist noch mal vielleicht auf der zeitlichen Frist ganz anders einzuordnen und das glaube ich im Moment noch nicht so.
00:17:05: Das Riesenthema zu unserer aller Überraschung.
00:17:08: Man gedacht dass die hochqualifizierten White Collars Jobs haltlich safe sind Turns out it's not the case.
00:17:17: Und ich glaube dieses Gefühl da, The Fear of Becoming obsolete das kennt fast jeder und jeder im Berufsleben gerade weil man einfach wirklich nicht weiß wie sich das Ganze so weiterentwickeln wird.
00:17:30: Spannende Thematik!
00:17:31: Wie ist es eigentlich bei dir selbst in der Forschung?
00:17:34: Wie setzt du KI ein?
00:17:39: Also ich habe da verschiedene Use Cases die für mich spezifisch im Fall sehr gut funktionieren.
00:17:45: Ich bin tatsächlich ein großer Fan von der Sprechfunktion, also mir fällt es viel, viel leichter meine Gedanken zu sagen, zu kommunizieren als die jetzt abzutippen.
00:17:55: Es geht natürlich auch dann viel schneller.
00:17:58: aber ich glaube man sollte das immer nur so als Brainstorming Partner benutzen und nie den Outfit komplett übernehmen.
00:18:04: und da denke ich auch dass Fachwissen weiterhin wertvoll bleiben wird denn ansonsten kann man ja überhaupt nicht einschätzen ob Ja, das was die KI an da gibt überhaupt sinnvoll ist oder nicht.
00:18:15: Aber diese ganzen Agente Coding Tools also Cloud Code, Codex machen schon riesen Unterschied.
00:18:22: Ich habe bei mir so das Gefühl... Dass die eigene Geschwindigkeit, die eigene Produktivität halt massiv zunimmt.
00:18:29: Man kann viel schneller Dinge machen aber in der Tat ohne Erfahrungen, ohne Fachwissen und Kompetenz wird es wirklich schwierig zu urteilen ob das was dabei rauskommt so halblich Sinn macht.
00:18:43: Ist das bei euch so, dass ihr auch geschult werdet?
00:18:47: Sei es jetzt vom IFO-Institut oder aber auch bei Stepstone wie mit Tools agiert wird.
00:18:53: Was die neuen Tools so können.
00:18:55: Wie läuft das bei eurem Unternehmen?
00:18:59: Also ich würde schon sagen, dass Steps und da sehr vorwärts gerichtet ist auch zum Beispiel mit Cloud Code oder Co-Work das es auch aktiv unterstützt wird.
00:19:07: Und dass wir viel voneinander lernen also dass wir zum Beispiel einen eigenen Channel haben wo wir dann die Best Use Cases sozusagen uns untereinander zeigen.
00:19:15: denn gerade kann man sich glaube ich die Expertise noch nicht so einkaufen dass man jetzt sagt okay wir machen nächste Woche den und dem KI Workshop, weil nächste Woche ist vielleicht schon wieder das nächste Tool da.
00:19:25: Dann ist es ja eigentlich schon wieder veraltet.
00:19:27: also wir müssen da alle so ein bisschen selber up to date bleiben voneinander lernen und die besten Newscases dann auch immer präsentieren.
00:19:34: und ich glaube, da machen wir schon recht gut einen Job!
00:19:37: Das hat ja auch ein bisschen was mit diesem Fogo-Titel aus dem MBS-Festivalprogramm zu tun.
00:19:42: Also wenn man sich gar nicht selbst damit auseinandersetzt, wenn man nicht selbst anfängt aktiv zu werden selber damit zu arbeiten rumzu experimentieren vielleicht auch den kindlichen Spaß am entdecken in sich selbst wieder zu wecken Ja dann ist es natürlich auch ein Problem.
00:19:59: also wer sich abscheute und sagt KI is nix für mich segt quasi an seiner eigenen Arbeitsfähigkeit muss man auch klar so sehen
00:20:07: Genau.
00:20:07: Das war ja früher auch so, dass als die Office Computer eingeführt würden das eher so ein Spezialskill war, dass man mit den Computern umgehen kann aber heutzutage würde man ja auch niemanden mehr einstellen der kein Computer beginnen kann oder eine E-Mail schreiben kann und genauso könnte oder wird KI wahrscheinlich auf zur neuen Grundkompetenz werden.
00:20:23: Absolut!
00:20:24: Aber was mich noch mal interessiert ist gerade wenn es um Wissen geht da sagen viele naja Wissen wird immer weniger wert.
00:20:32: Du hast jetzt gerade einen anderen Standpunkt vertreten, hast doch begründet warum.
00:20:36: Aber viele Sachen auch wissen wird weniger Wert kann ich ja alles sofort recherchieren kommt eigentlich auf ganz andere Kompetenzen an.
00:20:41: Jetzt hast du aber speziell als Senior Economist den Job der massiv mit Wissen und Daten und Analyse zu tun hat wo man ja auf die steile These wagen könnte können das nicht auch KI machen?
00:20:53: Also mal ganz provokant gefragt was ist der Mehrwert von Christina Langer jetzt als Person, als Mensch versus toolbasiertem wissenschaftlichen Ableitungen und Analysen.
00:21:09: Aus persönlichem Standpunkt würde ich sagen das es immer noch mal mehr hängen bleibt.
00:21:13: wenn jetzt zum Beispiel ich dir das erkläre dann kommt es dir nochmal anders im Gedächtnis als wenn du jetzt mit Claude irgendwas gebrainstumt hast und dir das durchgießt.
00:21:22: also dass es dann einfach auch ganz anders im Gedechnis bleibt.
00:21:25: Und ich würde auch sagen, dass ich diese Glaubwürdigkeit mitbringe.
00:21:27: Denn ich habe mich ja damit beschäftigt und es validiert... ...und da ist halt dann auch ökonomische Expertise dahinter, weil ich mich einfach schon jahrelang mit diesen Themen beschäftigt habe.. ..und was KREIER nicht ersetzen kann, ist der menschliche Kontakt!
00:21:40: Also selbst wenn's möglich wäre, dass jetzt ein Roboter auf die Embrace-Bühne stellt und eher meinen Vortrag hält, weiß ich jetzt nicht ob dann die Rechte wären, die Ränge auffrollen, weil das einfach den Neuerum wäre, das ein Robotern Vortrack hält.
00:21:51: aber ich glaube von denen... Edelhalten her ist da auf jeden Fall der Mensch noch im Vorteil.
00:21:58: Ja, absolut!
00:21:59: Ich glaube das auch.
00:22:00: Ich hatte gestern in einer Session von der Bertelsmann University gehört... Da ging so ein bisschen um die Frage ob wir uns nicht in eine Welt des totalen Individualismus bewegen wo jeder Mensch quasi nur noch seine virtuelle Realität als Realität sieht Und quasi so einen Rückzug in eine virtuelle Welt.
00:22:20: Das war ein bisschen die philosophische Diskussion, über dem ganzen Nag und ich habe dann irgendwann mich gemeldet und gesagt naja einerseits ja vielleicht gibt es Tendenzen, die in so eine Richtung gehen.
00:22:31: auf der anderen Seite stelle ich ja fest dass alle möglichen Veranstaltungen, Live-Veranstaltung Konzerte Events happenings ganz oft Ganz schnell ausverkauft sind, weil offensichtlich die Menschen das Bedürfnis haben dann doch mit Menschen zusammenzukommen und unter Menschen zu sein.
00:22:48: Vielleicht sogar getrieben durch die Digitalisierung.
00:22:52: auf der anderen Seite?
00:22:53: Wie ist da deine Sicht drauf?
00:22:56: Das ist ja ein menschliches Bedürftnis auch einfach soziale Kontakte zu pflegen und untermenschen zu sein.
00:23:02: Und mir geht es ja auch so wenn ich jetzt zum Beispiel eine Aufgabe habe für dich mich stark konzentrieren muss Dann bin ich gerne im Homeoffice einfach um mich darauf zu fokussieren.
00:23:10: Aber ich würde jetzt nicht hundert Prozent im Homeoffice sein wollen, einfach weil dieser menschliche Kontakt dieses mit den Kollegen auch zu interagieren so wichtig ist und auch so wertvoll ist.
00:23:19: Dass ich mir das jetzt nicht nehmen lassen wollen würde.
00:23:24: Zum übrigen auch was wo ich manchmal den Eindruck habe also ohne dir und mich jetzt zu nahe treten zu wollen aber uns trennen ja durchaus ein paar Lebensjahre vom Alter her.
00:23:36: Ich glaube gerade wenn man noch jünger ist Wie du jetzt neu in eine Firma reinkommst und da anfängst zu arbeiten, ist ja Netzwerkaufbau total wichtig.
00:23:47: Kontakte aufbauen, zu wissen wie man auch mal fragen kann mit wem ein Brainstorm kann etc.
00:23:53: Das ist natürlich virtuell gar nicht so leicht herstellbar.
00:23:56: Wenn man dieses Netzwerk schon hat, ist immer meine These virtuelles Arbeiten viel viel leichter weil du eben auf menschlichen Beziehungen aufbauen kannst die im echten Leben Zeit hatten sich zu entwickeln.
00:24:11: und das finde ich manchmal... Das bringt uns auch nochmal zum Thema der jungen Menschen die jetzt auf Jobsuche sind zurück.
00:24:18: Das ist natürlich ungleich schwieriger wenn du wirklich jung bist.
00:24:21: Und ich muss dann speziell an die Menschen denken, die zu Corona-Zeiten ins Arbeitsleben gekommen sind.
00:24:27: Die hatten gar nicht die Chance das aufzubauen und da stelle ich mir also schwierig vor als älterer Mensch der natürlich Jahrzehnte lang so war es gar nicht kannte.
00:24:37: Heute finde ich das toll dass das so möglich ist.
00:24:39: aber mein Netzwerk ist auch riesengroß sodass das manchmal vielleicht mehr auch gar nicht so auffällt wenn ich mal drei vier Tage Homeoffice mache.
00:24:47: Trotzdem gab es Zeit mit Menschen in Interaktion, weil das auf einem bestehenden Erfahrungsschatz und einer bestehendem Entwicklungen beruht.
00:24:56: Wie schaust du da drauf?
00:24:59: Und auch diese Infobildreffen einfach im Büro sich mal über den Weg zu laufen und dann entstehen ja da auch manchmal neue Ideen oder man kann Sachen einfach schneller auf einen kurzen Weg klären.
00:25:09: Ich glaube was auch sehr wichtig ist zum Beispiel der Mentoring Aspekt wenn man dann auch von den Älteren lernen kann, wenn man die hier einfach öfter sieht.
00:25:18: Der dann vielleicht auch ein bisschen zu kurz gekommen ist über die Corona-Zeit und die Jüngeren auch stark von von profitieren.
00:25:25: Und also ich habe mir klare Referenz für ein Hybrides Modell das man einfach für diese Fokus aufgaben sich zurückziehen kann oder produktiv arbeiten kann aber trotzdem auch genug mit dem Team in Kontakt gehen kann um ja nicht nur alleine sozusagen im Homeoffice zu sitzen und dann hier dann trotzdem auch noch produktiv zu sein.
00:25:49: Ich glaube, man braucht nochmal ein paar andere Skills oder Kompetenzen um sich ein Netzwerk wirklich aus dem Homeoffices aufzubauen denn... Man muss das ja aktiv dann sozusagen vorantreiben proaktiv auf die Leute zugehen, da muss ich die Meetings wirklich aufmachen Und es ist halt dann nicht so informell wie wenn man jetzt einfach mal jemanden auf den Gang trifft und sagt hast du kurz Zeit für einen Kaffee?
00:26:07: Es ist natürlich kein voll geplantes Meeting.
00:26:11: Wenn man extra ein Meeting einstellt, dann hat man ja in der Regel auch eine Agenda.
00:26:14: Und das ist halt schon gleich wie ein bisschen formaler als einfach den Vangel
00:26:19: da.
00:26:20: Da stimme ich dir vollkommen zu.
00:26:22: Ich glaube, dass es rein virtuell immens schwer ist, das so aufzubauen muss man schon sehr diszipliniert sein.
00:26:28: und nicht nur man selbst auch das Gegenüber muss ja dann entsprechend damit machen.
00:26:33: wenn man sich einem Kaffeeautomaten trifft, sich zufälligerweise ein interessantes Gespräch entwickelt und man sagt vielleicht lass uns das heute Abend nochmal bei einem Glas Wein weiter diskutieren oder so Das ist halt Leben was stattfindet und das ist manchmal halt auch unbeplant finde ich eigentlich auch ganz gut, wenn nicht alles immer nur geplant ist und analytisch klar ableidbar ist.
00:26:53: Sondern auch mal der Zufall noch eine Rolle spielt!
00:26:56: Ich freue mich auf jeden Fall total dass du beim Festival am Start bist.
00:27:00: Ich finde dein Thema sehr spannend und ich bin gespannt was man von dir bei Stepsor noch als Senior Economist hören wird.
00:27:07: Ich habe das dumme Gefühl, dass wir ja heute nicht zum letzten Mal gesprochen haben.
00:27:10: So erst einmal danke, dass ihr die Zeit für Satan genommen hast.
00:27:13: Hat mir ganz viel Spaß gemacht, Christina
00:27:16: Ja, danke für die Einladung.
00:27:17: Mir hat es auch selbst ausgemacht!
00:27:19: So, das war diese Saatkorn-Podcast-Episode.
00:27:22: ich hoffe dir hat es Spaß gemacht und sie hat dir gefallen.
00:27:25: bevor ich jetzt hier rausgehe noch ein kleiner Tipp für dich abonniere doch kostenlos mein Saat Korn Newsletter.
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00:27:47: Und da passt nichts mehr, das ganze kostet wie gesagt nichts.
00:27:50: den Link zum Abo gibt's in den Show Notes würde mich freuen wenn wir uns wieder treffen.
00:27:56: ganz lieben Dank und bis bald tschau.