00:00:00:
00:00:04: Herzlich willkommen
00:00:04: zu Saatcorn,
00:00:06: deinem Podcast mit Inspiration für eine bessere Arbeitswelt.
00:00:21: Hallo und herzlich Willkommen zum Saat Corn Podcast heute quasi live von der Zukunft Personal in Köln.
00:00:28: kann sein, dass man im Hintergrund mal das ein oder andere Geräusch hört und ich habe einen Gast den ich heute hier getroffen hab der Spannendes zu erzählen hat.
00:00:36: Er kümmert sich um Schnittstellen.
00:00:38: in dem Recruiting Context wird er gleich genauer ausführen.
00:00:40: zuerst ist heute Fabian Scheib.
00:00:43: er ist Co-Foundar und CEO von Kini.
00:00:46: herzlich willkommen Fabian für dass du da bist.
00:00:48: vielen Dank für die Einladung Gero und ja eine lustige Location hier auf der Treppe zusammen jetzt mit dem Fotgas aufzunehmen.
00:00:54: wir
00:00:54: haben uns einfach so ein ruhiges Eckchen nehmen als Person.
00:00:58: Wie ist das überhaupt gekommen, dass du ein Unternehmen gegründet hast?
00:01:02: Genau also.
00:01:03: ich glaube sozusagen der Wunsch war schon immer da.
00:01:04: Ich glaube seit ich sechzehn bin wollte ich schon immer mal einen Startup gründen.
00:01:09: Hab damals eher Mobilitätssektor dann gestartet, war bei verschiedenen Startups in dem Bereich und habe mich unter einem e-Scooter Sharing gekümmert.
00:01:17: Bin aber dann über den ersten Job damals bei join.com ins Recruiting abgerutscht und genau bin auch jetzt auch geblieben
00:01:24: bis heute.
00:01:25: glaube ich schon ein wichtiges Stichwort.
00:01:27: Da hast du, glaube ich da eine Co-Fahnderin auch kennengelernt?
00:01:29: Genau ganz richtig!
00:01:31: Ich glaube es war fast fünf Jahre.
00:01:33: Ich habe damals Partnerschaften aufgebaut.
00:01:36: John hatte damals keinen Partnerschaftsteam selber.
00:01:38: vielleicht ganz kurz zu Join Bewerbermanagement System mit starkem Fokus auf den Multiposting Aspekt und in dem Zug sehr viel mit Shopbörsen oder anderen Agenturen zusammengearbeitet.
00:01:47: Und Julia meine Mitgründerin war auch bei John und hat sich damals um die technischen Anbindung gekümmert insbesondere zur ATS.
00:01:54: Ich
00:01:54: nehme mal an, dann ist eure heutige Aufteilung bei Kini.
00:01:58: Ziemlich ähnlich?
00:01:59: Genau!
00:01:59: Das heißt ich kümmer mich um alles was das Vertriebliche angeht und Julia um den Tech-Part.
00:02:03: Ja, alles klar.
00:02:04: Das heißt ihr habt euch da kennengelernt und gesagt okay wir sind hier in einer einzigen Lösung dran.
00:02:10: aber eigentlich geht es darum für den Markt mehr Schnittstellen bereit zu stellen in alle möglichen Richtungen.
00:02:15: vielleicht kannst du mal ausführen um welche Schnittstelle es eigentlich im Einzelnen so geht.
00:02:20: Es gibt ja verschiedenste da
00:02:21: Genau, also ich glaube wir haben gestartet vor allem mit ATS Anbindungen und diese zu vereinfachen.
00:02:26: Durch meine Tätigkeit damals bei Gleun hatte ich mit vielen Job-Börsen zu tun Und ich habe es immer gesehen.
00:02:30: Julia musste dann sozusagen auch die Anbindung zu den jeweiligen Club-Bürsen bauen.
00:02:34: Das haben sie eben nicht nur mit Gleuen gemacht sondern mit fünfzig weiteren Systemen.
00:02:37: das war mit viel Aufwand verbunden und genau denn aufwand wollten wir dann eben reduzieren und haben angefangen mit den ersten Job Börsen zusammenzuarbeiten und sind dann nach und nach im Markt weitergegangen haben auch angefangen Mit Agenturen zu arbeiten Screening Tools und heutzutage gibt's hier ganz viele andere iTools für die auch diese RTS-Systeme spannend sind und die Anbindungen dazu.
00:02:55: Jetzt gibt es ja im HR Text Startup, vielleicht auch nicht mehr Start up, also Scale Up Bereich verschiedenste Anbieter, die sich um Schnittstellen kümmern.
00:03:04: Also wir fallen beispielsweise Kombo ein oder auch HR Autopilot, die allerdings sich gar nicht nur auf Recruiting fokussieren.
00:03:11: das ist eure Spezialität.
00:03:13: Warum dieser Fokus, was ist das Besondere vielleicht an diesem Segment im Major Kontext?
00:03:19: Ja also ich glaube am Ende sozusagen dadurch können wir ganz andere Use Cases bedienen die sozusagen unsere Wettbewerber bedienen können.
00:03:24: Ich glaube es gibt trotzdem in den ein oder anderen Bereichen immer noch Überschneidungen natürlich.
00:03:28: aber um ein konkretes Beispiel zu nennen viele Agentuen zum Beispiel haben gar nicht das technische Know-how und am ende auch Ressourcen Lösungen wie ein Kombo einsetzen zu können.
00:03:37: da kommen wir eben und deswegen sehen uns mehr als Managed Service Infrastructure Unified API-Lösung und aber dann eben auch viel mit Partnern zusammen, die gar kein technisches Wissen haben.
00:03:49: Wie läuft so ein Projekt konkret ab?
00:03:52: Also nehmen wir mal an... Wir haben da eine Jobhörse und die sagt, ich hätte gerne Anbindung an verschiedene ATS-Systeme.
00:04:00: Ich nehme an auch dass ihr natürlich aus eurem Bestand eine ganze Reihe von Kontakten habt zu ATS Systemen.
00:04:07: Also öffnet ihr dann die Tür und sagt ja guck mal dir alle könnten wir schon mal anbinden oder wahrscheinlich muss man es mit den Partnern gegenseitig besprechen.
00:04:15: wie läuft so ein Projekt konkret ab?
00:04:17: Genau, also ich glaube in den meisten Fällen können wir tatsächlich die Integration, die wir ohnehin schon haben einfach nutzen.
00:04:22: Das heißt da stehen dann allen neuen Partnern auch direkt zur Verfügung.
00:04:24: das System oder die Anzahl sind da um die sixty-fünf Systemen, die der out of the box sozusagen nutzbar sind.
00:04:31: und dann genau der Prozess selber variiert.
00:04:33: einerseits haben wir oft zwei Stakeholder das ist eines das technische Department der jeweiligen Jobbörsen und des Anderes dann eher das Commercial Sales Customer Success, die dann eben oft mit dem Kunden interagieren.
00:04:45: Wie läuft das Bezahlmodell?
00:04:46: Zahlen beide Partner für die Anbindung oder...?
00:04:49: Nein, das ist normalerweise immer der Job, Börse und Part.
00:04:52: In dem Fall kann auch andere Routing-Lösungen sein, zahlen in den Modell.
00:04:56: Und genau, das ATS zahlt meistens nichts.
00:04:59: Es gibt manche Systeme, die tatsächlich sogar Geld verlangen damit der Kunden überhaupt angebunden werden können.
00:05:04: Das heißt dann zum Beispiel die AP Keys sind dann kostenpflichtig.
00:05:10: Was ich besonders spannend an dieser ganzen Nummer finde, das ist die Frage ja am Ende.
00:05:15: Wo kommen wirklich Bewerbungen her?
00:05:18: In der Vergangenheit war das oft eine Blackbox.
00:05:20: Das heißt du hast mit einer Job Börsel gearbeitet.
00:05:23: Aber du wusstest nicht genau welche Bewerbung kommt jetzt genau aus welcher Source?
00:05:27: und natürlich wenn Du als Unternehmen entscheiden möchtest über Dein RTS was Du halt hast.
00:05:34: Entscheiden möchtes wo stecke ich eigentlich demnächst Geld rein.
00:05:36: Wo komme wirklich die besten Bewerben her?
00:05:38: War das in der Vergangenheit oft schwierig?
00:05:40: Das Problem löste er, glaube ich damit.
00:05:42: Genau!
00:05:43: Das heißt am Ende Thema datengetriebenes Recruiting wird da jetzt endlich möglich.
00:05:47: Dadurch dass wir eben uns die Kandidaten direkt aus den Systemen ziehen wissen wir natürlich auch wer am Ende den Bewerber generiert hat und kann die Information natürlich auch dann mit in das ATS liefern.
00:05:56: Und darauf basieren können dann natürlich noch wieder Optimierungen vorgenommen werden.
00:05:59: welche Jobbörse baue ich vielleicht aus und welche reduziere ich?
00:06:02: und es geht natürlich über Jobbösen hinweg hinaus d.h.
00:06:05: Social Media oder irgendwelche anderen Kanäle ausgewertet werden können.
00:06:09: Es ist natürlich super wichtig, wenn du Kennzahlen basiert als Recruiter arbeiten möchtest dann musst du genau diese Quellen halt kennen!
00:06:16: Jetzt weiß ich aus der Vergangenheit dass die Jobbörsen das manchmal gar nicht so witzig finden oder vielleicht gar nicht genau diese Transparenz herstellen wollen.
00:06:24: Du grinst auch schon aber wie geht ihr damit um?
00:06:27: Ich glaube, das ist tatsächlich ein bisschen ein Wandel.
00:06:29: Das ist gut!
00:06:29: Wenn der Vergangenheit war das wirklich problematisch?
00:06:31: Jetzt sehen wir bei vielen insbesondere größeren Anbietern, dass sie das aktiv pushen und ehrlicherweise sowohl Endkunden als auch Agenturen stark dazu raten, dass Sie ihm das oft so genannte Quick-Apply nutzen worüber dann die Bewerbung bei der jeweiligen Börse stattfindet genau und dadurch sozusagen eigentlich für mehr Transparenz am Ende auch einstehen.
00:06:49: Die Jobbörsen haben fairerweise auch oft was davon.
00:06:52: einerseits natürlich weil die Conversion erhöht wird es gibt werden einfach mehr Kandidaten generiert man bekommt mehr Daten für die Jobbörsen, das heißt sie wissen am Ende dann auch besser wer hat sich überhaupt beworben und welcher anderen.
00:07:02: Jobs sind vielleicht für den spannend.
00:07:03: Das heißt am end ist es irgendwie so eine Win-win Situation eigentlich für alle Parteien.
00:07:07: Ja ich finde das super weil bei aller Liebe dem Jobböse oder dem alten Denken dagegen über auf Dauer tut sich natürlich niemanden gefallen irgendwie die Zahlen transparent zu halten.
00:07:19: langfristig merkt der Kunde sowieso ob das funktioniert oder nicht und da kann man auch gleich mit offenen Karten spielen.
00:07:25: Ja, ist super.
00:07:27: Erzähl mal ein bisschen zu Kini selber, dass ihr beide da am Start seid.
00:07:30: Julia und du ist ja klar.
00:07:31: Ihr großes euer Team.
00:07:33: Wo sitzen die Leute?
00:07:34: Genau, also unser Fokus ist sehr stark auf dem Tech.
00:07:36: Das heißt wir sind sozusagen in Summe jetzt sieben Leute vorwiegend Tech-Department.
00:07:42: ich bin der Einzige der Sales macht oder probiert Sales zu machen.
00:07:46: das wird sich Zeiten auch ändern werden.
00:07:47: jetzt die zweite Finanzierungsrunde.
00:07:48: auch hinter uns sind dementsprechend auch ein bisschen gefundet gehen da aber einen sehr langfristigen Ansatz genau und wollen eben das Rekruting nachhaltig verändern.
00:07:58: Und wo sitzt ihr?
00:07:59: Wir sitzen in Berlin Genau, Berlin-Mitte.
00:08:03: Und sind da auch eigentlich alle vor Ort?
00:08:05: Weil wir im Ende glauben das ist auch gut für die Campignaculturen.
00:08:08: Wenn man so ein bisschen nach vorne schaut, was ist so das woran ihr gerade arbeitet?
00:08:13: Sag mal, wir reden jetzt auf der Zukunft Personal.
00:08:16: Wir haben Mitte, Ende September.
00:08:19: Was soll geschehen bis Ende des Jahres, damit du happy bist?
00:08:21: Aber was muss auch vielleicht die nächsten ein zwei drei Jahre passieren mit Kini und vielleicht auch mit dem Markt.
00:08:27: Damit ihr euch gut entwickelt und ihr als Fauna auch happy seid?
00:08:31: Vielleicht da noch mal einen Rückblick, was das letzte Jahr passiert ist.
00:08:33: Das heißt neben den ARTS-Integrationen, die wir gerade schon angesprochen haben bieten wir inzwischen eben Anbindungen zu den Jobbehörsen an sowohl für Agenturen als auch tatsächlich mittlerweile für Endkunden Und gehen jetzt grade den nächsten Schritt und bauen dort dann eben auch weil glaube ich auch ein großes Thema heute auf der Zukunft Personal und gestern Screening Tools zwischendrin mit ein.
00:08:50: Das heißt am Ende aktuell das Problem der Bewerber Flut, wie kann ich jetzt am Ende sicherstellen dass sich auch qualifiziert hochwertige Bewerbungen bekommen?
00:08:57: und auch darum kümmern wir uns jetzt inzwischen, d.h.
00:08:59: am Ende geht es wirklich darum Wir als Bindeglied im Recruiting System und verbinden dann in dem Sinne Bewerbern Management Systeme, Recruitting Kanäle wie Job Börsen und dann eben auch andere AI oder Recruits oder Screening tools zusammen.
00:09:12: Genau und weitere Recruited Kanälen wie du eben schon gesagt hast also irgendwie Social Media Genau,
00:09:18: auch das ist ein großer Bereich.
00:09:19: Auch da ist wieder die Bewerbung extrem wichtig weil oft natürlich die Kandidaten da mobil unterwegs sind und dann viele Rekruter schon Meta-Liedforms, Perspective Funnels oder Ähnliches nutzen.
00:09:28: Und auch da ist natürlich wieder die Frage wie landen die Bewertungen im jeweiligen System?
00:09:32: Jetzt ist natürlich die Anbindung das eine Die Datentransparenz ist das andere, die er herstellt.
00:09:37: Ich nehme an dass ihr dann auch entsprechende Dashboards zur Verfügung stellt.
00:09:41: Und da ist dann immer die Frage natürlich entweder geben wir das dem Partner dann zur Verfügung, entweder über ein Dashboard oder auch auf technischen Wege.
00:09:47: Oder dann idealerweise liefern wir Informationen mit ins RTS,
00:09:52: d.h.,
00:09:52: der Kunde kann es dann im RTS ganz bequem selbst auswerten.
00:09:55: Welche Rolle spielt bei euch die ganze KI-Thematik?
00:09:59: Das ist auf jeden Fall spannend!
00:10:00: Ich glaube, Internet ist das eine.
00:10:01: Da müssen wir nicht genauer darauf eingehen – ich glaube in Produkt was wir merken.
00:10:06: Das Onboarding von Bewerbermanagementsystemen braucht trotzdem Zeit und ist aufwendig, weil der Kunde muss Apikis generieren.
00:10:13: Das kann er meistens nicht selber, man muss mit dem Tech Department sprechen.
00:10:16: Und dort gehen wir jetzt mittlerweile in Ansatz und gucken wie können wir eigentlich Bewerbermanagementssysteme andocken ohne über die API gehen zu müssen?
00:10:21: Das heißt mit KI-Agenten, die da einerseits sich die Jobs holen von den Karriereseiten aber dann auch eben die Bewerbung wieder zurück synchronisieren.
00:10:28: Und das sehen wir als sehr großen Hebel größten Themen, die uns jetzt auch bis Ende des Jahres noch beschäftigen werden.
00:10:35: Es ist spannend wie sich das entwickelt also die die Schnelligkeit steigt ja total dadurch.
00:10:41: gleichzeitig kann ich mir vorstellen dass Kunden sagen mit so einer klassischen Api-Schnittstelle und technisch noch sehr stark mitkontrollieren was da eigentlich wirklich passiert?
00:10:51: Mit so einem KI-Agenten andere Nummer gibt es solche Befürchtungen oder ist das
00:10:55: hundertprozentig?
00:10:55: Ich glaube da sind wir im Ende am Anfang und ich glaube beim Ende muss man immer pro use case überlegen lohnt sich eine Anbindung über die API oder ist es vielleicht auch eher, ich glaube gerade bei langfristigeren Partnerschaften ist das auf jeden Fall immer noch der bessere Weg.
00:11:06: Aber grade bei so kurzfristigen Sachen vielleicht auch nur in den dreißig Tage eine Entstellenanzeige, da ist vielleicht dann eine komplette Apia-Anbindung vielleicht auch ein bisschen in Overkill.
00:11:15: Ja und das kann absolut sein würde ich auch so einschätzen.
00:11:19: Gehen wir mal ein bisschen weg von Kinie gehen er auf den allgemeinen Markt.
00:11:24: Das befinden wir uns in einer finde ich sehr spannende Situation, weil wir einerseits seit über dreieinhalb Jahren eigentlich in der Krise drinstecken und Rekroting aus der Perspektive nicht so hot shit ist wie das vielleicht vor vier fünf Jahren der Fall war.
00:11:40: Dann war es ja mit das wichtigste Thema überhaupt im HR Kontext.
00:11:44: Gleichzeitig erleben wir stichwort Bewerbungszunahme, das sie eben schon genannt.
00:11:48: Dass es den Unternehmen gar nicht leicht fällt aus der Vielzahl von BewerberInnen die richtigen halt rauszusuchen.
00:11:55: Was
00:11:55: glaubst du wie sich so mittelfristig Die Szene, die Branche der Markt entwickeln wird?
00:12:01: Also ich glaube am Ende in Deutschland werden wir wahrscheinlich weiter auch da sozusagen Nicht die goldenen Zeiten demnächst haben und ich glaube da geht's immer drum Und auch da als wir gestartet haben mit Kini.
00:12:10: Der Ansatz war damals eigentlich QuickApply zu ermöglichen weil viele Kunden einfach Probleme hatten, überhaupt Bewerbungen zu bekommen.
00:12:17: Inzwischen haben wir genau das andere Problem und da glaube ich geht es wieder darum einfach Lösungen zu entwickeln um den Kunden dabei zu unterstützen.
00:12:27: Genau, das heißt ich glaube am Ende die Rekruttingbranche ist im Wandeln und wir als Kinie verstehen uns ja am Ende als Bindeglied.
00:12:32: Das heißt da geht es einfach nur darum welche neuen Lösungen werden entstehen und diese Lösung wiederum in unser Ecosystem einzubinden um dann auch dadurch den Datenaustausch zu ermöglichen.
00:12:41: Man könnte fast sagen dass ihr von der Krise eigentlich so halbwegs unbenommen seid.
00:12:49: Das kann man durchaus sagen, also wenn wir jetzt mit Partnern und Ähnlichem sprechen da ist mein Gesicht meistens ein bisschen soniger und grinsender als von den Partnern Und das liegt wie du schon gesagt hast einfach dran weil wir uns dann sehr gut eben einfach anpassen können an die Herausforderungen die die Rekruten gerade haben.
00:13:03: Jetzt stelle ich mir naiverweise vor dass was ihr hier macht in Deutschland das könnte man ja auch ganz gut internationalisieren, weil die technischen Herausforderungen sind eigentlich dieselben.
00:13:15: Der Meinung bin ich durchaus auch und da bist du nicht alleine.
00:13:18: Ich glaube nichtsdestotrotz unser Fokus ist natürlich weiterhin Dach würde ich sagen also nicht nur Deutschland sondern auch Österreich und die Schweiz.
00:13:24: Da profitieren wir eigentlich von dem unheimlichen Ecosystem was wir mittlerweile geschaffen haben.
00:13:29: aber durchaus ist es eine Internationalisierung für uns in den nächsten Monaten spannend um eben den Newscasten wie jetzt in Deutschland und Österreich noch schweiz vorzeigen konnten eben auch in andere Länder.
00:13:39: deswegen spannend, weil man Startups erlebt die sehr schnell sehr breit denken.
00:13:45: Wo ich manchmal von außen so denke oh Gott wäre Fokussierung jetzt nicht sinnvoll.
00:13:50: und vor allen Dingen auch ein Markt, von dem ihr nur einen Bruchteil bisher erobert habt.
00:13:55: also der Markt in Deutschland ist ja riesengroß für das was ihr da macht.
00:13:59: Gleichzeitig seid ihr auch so ein Beispiel, wo ich denke ja da sind vielleicht regionale Unterschiede gar nicht wirklich so relevant weil es doch ein ziemliches Tech Play ist was ihr da macht.
00:14:08: Hundert Prozent und ich glaube der Vorteil ist natürlich dass wir trotzdem auch viele Systeme schon haben die einfach international vertreten sind also das heißt auf der Jobbörsen-Seite wie in Indeed oder dann noch auf der RTS Seite wie in Workday in SAP oder ähnlichen die dann sozusagen natürlich auch in Frankreich Spanien und vielleicht anderen Ländern relevant sind.
00:14:23: Wenn ich jetzt noch mal überlege, also Kunden woher können die kommen?
00:14:26: bei euch?
00:14:27: Das kann natürlich Jobbord sein.
00:14:28: Die sagen wir wollen angebunden werden.
00:14:29: Das können ATS-Anbieter sein.
00:14:34: Und das wird wahrscheinlich Großzahl sein.
00:14:37: Kunden seien Entkunden, die sagen wir hätten da gerne eine ganzheitliche Lösung für uns!
00:14:41: Genau, ich glaube sozusagen die Kunden sind tatsächlich jetzt erst neu dazugekommen.
00:14:44: Das bieten wir mittlerweile auch an war da vorher aber nicht der Fokus.
00:14:47: Ich würde sagen davor waren noch ein großer Segment tatsächlich Personal Marketing Agenturen wo wir da eben auch eine Infrastruktur bereitgestellt haben und das denen dann angebunden haben.
00:14:55: und ich glaube ein weiteres Segment was wir jetzt in diesen ganzen AI Tools die einfach sehr schnell entstehen sei es selbst gebastelte Systeme oder dann Screening Tools Sourcing Tools oder ähnliches die auch wiederum Anbindungen an die bestehende Systemlandschaft brauchen.
00:15:10: Also das ist insofern geil, weil euer Kundenspektrum sehr, sehr bereit ist.
00:15:14: und gleichzeitig stelle ich mir das ein bisschen herausfordernd vor sowohl Richtung Go-to-Market wer spricht wann mit wem?
00:15:20: Ich meine ich sitze ja hier mit der Salesmannschaft zusammen gerade und ich kann mir vorstellen dass dann die Herausforderung aber auch die Probleme Challenges die die einzelnen Player da haben sich in Teilen deutlich unterscheiden.
00:15:35: also Überlegt ihr da erstmal, zu sagen wir wollen uns fokussieren auf die Endabnehmer oder auf die Jobbots oder die RTS Systeme?
00:15:43: Oder ist wirklich die Idee alle gleichzeitig zu bedienen.
00:15:46: Am Anfang war das nicht die Idee sondern am Anfang war es wirklich rein Jobbörsen.
00:15:49: tatsächlich dann würde ich sagen auch da der Markt Wirkt im ersten Moment sehr groß, aber man braucht natürlich trotzdem bestimmtes Kundenvolumen.
00:15:57: Man muss sozusagen auch vielleicht ein eigenes Bewerbungsformular schon mal haben.
00:16:00: Das heißt der Markt ist jetzt auch nicht unendlich groß in Deutschland.
00:16:03: Das war der erste Fokus und den haben wir glaube ich ganz gut abgefrühstückt.
00:16:06: Dann sind wir rübergegangen zu den Agenturen.
00:16:08: Auch da arbeiten wir mit vielen großen Partnern zusammen.
00:16:11: Da werden noch kleine dazukommen.
00:16:12: Aber auch da ist der Markt ja schon gut besetzt.
00:16:15: Jetzt geht es eben um Bewerbermanagementsysteme, Screening Tools und dann eben auch Entkunden bedienen zu können.
00:16:21: Wenn du auf euch selber so schaust, seid ihr schon profitabel unterwegs als Kini?
00:16:27: Genau.
00:16:27: Also wir sind jetzt mittlerweile auch schon profitabelt mit dem Team das wir haben.
00:16:30: Das ist natürlich als Gründer auch ein bisschen eine gute Situation in der man ist.
00:16:34: In Kombination jetzt mit dem Funning was wir vor kurzem eben auch nochmal abgeschlossen haben ermöglicht uns das sozusagen wirklich gesund zu wachsen und dann wie gesagt vielleicht auch, dass ich in Zukunft nicht mehr alleine den Sales-Prozess mache sondern natürlich auch da Unterstützung bekommen.
00:16:45: Was ist also die Vision mittelfristig?
00:16:50: Die nächsten drei vielleicht fünf Jahre ist viel zu lang sagen wir mal drei Jahre.
00:16:54: Wollt ihr es alleine weitermachen?
00:16:56: sagt ihr könnt auch mal wie Sie dazu nehmen oder sagt Ihnen Strategie wäre für uns interessant als Partner perspektivisch
00:17:04: Genau, also ich glaube bei uns vielleicht auch dazu ganz kurz.
00:17:05: wir haben Business Angels bei uns mit drinnen.
00:17:08: Nicht direkt aus dem Recruiting Space.
00:17:10: das war uns auch sehr wichtig um da eine neutrale Stellung einnehmen zu können die uns aber natürlich trotzdem in verschiedener Weise unterstützen können.
00:17:17: und da sind wir wirklich extrem happy weil auch die eben langfristig denken und am Ende auch denken wie kann man sozusagen auch ein profitables nachhaltiges Business aufbauen?
00:17:25: Und dementsprechend würde ich sagen aktuell keine Bestrebungen eigentlich da auch was zu ändern sei es VCs oder strategische Investoren.
00:17:31: Super hört sich alles sehr spannend an Fahrwehren.
00:17:34: Danke, dass ihr die Zeit für Saatkorn genommen hast!
00:17:36: Ich wünsche euch ganz viel Spaß und Erfolg weiterhin.
00:17:39: Bin mir sicher das wir heute nicht zum letzten Mal gesprochen
00:17:41: haben.
00:17:42: Vielen Dank Jero für die Einladung.
00:17:43: So, das war diese SaatKorn-Podcastepisode.
00:17:47: ich hoffe dir hat es Spaß gemacht und sie hat dir gefallen.
00:17:50: bevor ich jetzt hier raus gehe noch ein kleiner Tipp für dich abonniere doch kostenlos meinen Saat Korn Newsletter.
00:17:57: da gibt's jeden Sonntag alle Podcasts, alle News, alle Artikel.
00:18:02: Alle Verlosungen und alles was ich auf Sackkonsum mache.
00:18:05: Gerate es in dein Mailpostfach!
00:18:08: Und du hast bequem alles an einem Ort und kapass nichts mehr.
00:18:12: Das Ganze kostet wie gesagt nichts.
00:18:14: den Link zum Abo gibt's in den Show Notes.
00:18:17: Ich würde mich freuen wenn
00:18:18: wir uns
00:18:19: da wieder treffen.
00:18:21: ganz lieben Dank und bis bald tschau.