00:00:08: Amtlich voran.
00:00:08: Der Podcast über Digitalisierung, Arbeitgeberattraktivität und Talentgewinnung im öffentlichen Dienst.
00:00:17: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von amtlich-voran!
00:00:22: Und ich bin total happy.
00:00:24: Ich habe nämlich hier zwei Damen am Start die für die Stadt Essen aktiv sind und da habe ich einen besonderen Bezug zu.
00:00:31: Ich hatte nämlich selber meinen Essen gewohnt vor vielen, vielen Jahren.
00:00:34: Ich hab da mein Grundstudium gemacht.
00:00:36: heute gibt es ja sowas gar nicht mehr.
00:00:37: Heute gibt's Bachelor & Master und damals gab es noch Grund- und Hauptstudium.
00:00:41: Und da war ich tatsächlich doch an der Universität in Essen unterwegs und habe auch Geburt in Essen gereiht.
00:00:46: Insofern freue ich mich sehr darüber.
00:00:49: am Start sind heute Katja Skupke und Ilma Halvachia.
00:00:54: die beiden sind zuständig für Employer Branding Bei der Stadt essen und ich darf nur wegnehmen.
00:00:58: Ich finde die machen ein mega Job.
00:01:00: also wenn man da auf den Webseite geht, dann sieht man das sofort.
00:01:04: Man kann auch hören es gibt einen Podcast der Stadt Essen und um Arbeitgeber Marketing und dabei wollen wir jetzt tiefer einsteigen.
00:01:11: Also liebe Katja liebe immer schön dass ihr da seid.
00:01:17: Danke für die Einladung.
00:01:18: Wir freuen uns
00:01:19: ja sehr.
00:01:20: Ich freue mich auch super.
00:01:21: wir starten einfach mal mit euch selbst.
00:01:23: das mache ich eigentlich immer ganz gern.
00:01:26: Wie seid ihr denn selbst eigentlich bei der stadtessen gelandet und dann auch dort beim employer branding.
00:01:31: katja willst du vielleicht einfach mal loslegen?
00:01:34: Ja gerne also ich komme auch aus der privatschutzhaft.
00:01:37: ursprünglich habe eine ausbildung gemacht zur kaufe für beruhkommunikation.
00:01:41: Und bin dann im jahr zwei tausend sechzehn war es durch den quereinstieg zur stadt essen gekommen, das waren ein verkürzter einstieg.
00:01:50: in die verwaltung gingen elf monate Dadurch sehr attraktiv für mich, weil man nicht meine neue Ausbildung irgendwie machen musste und in verkürzter Zeit dann quasi hierhin gelangt ist.
00:02:00: Hab dann drei Jahre nach dem Quereinstieg im Jobcenter gearbeitet, hab danach Erfahrungen im Ordnungsamt gesammelt und bin jetzt seit... ...sind im Employer Branding tätig.
00:02:12: Na schon ne ganze Zeit lang!
00:02:13: Und ich glaube da ist auch eine ganze Menge passiert in der Zeit.
00:02:16: Da sprechen wir gleich noch darüber.
00:02:18: Ilma wie ist das bei dir gewesen?
00:02:20: Ganz anders als bei Katja.
00:02:22: Ich komme aus Wuppertal, hab da studiert Wirtschaftswissenschaft und Politikwissenschaft Und bin dann direkt in die Privatwirtschaft gegangen.
00:02:28: Ich war erst mal bei einem mittelständischen Unternehmen hier direkt in Essen, habe da Personalmarketing und Recruiting gemacht und war dann fast sieben Jahre beinahe kleine Agentur hier in Essen und habe da Employee Branding Kampagnen betreut für diverse Kundinnen speziell für die Zielgruppe AbiturientInnen.
00:02:48: also war sehr nischig.
00:02:50: Und dann habe ich ganz zufällig bei LinkedIn die Ausschreibung gesehen, dass die Stadt essen jemanden gesucht hat zur Entwicklung einer Arbeitgebermarke.
00:02:57: Das fand ich super spannend und das war für mich einfach irgendwie der logische nächste Schritt in meinem Lebenslauf.
00:03:04: Dann hab' ich mich beworben und bin jetzt seit zwei Jahren und zwei Monaten bei der Stadt und Kathias Kolleginnen.
00:03:11: Ich finde das spannend was du gerade gesagt hast.
00:03:13: wer genau zugehört hat!
00:03:16: Der stellt ja fest, dass die Stadtessen ihre Stellenausschreibung auf LinkedIn veröffentlicht.
00:03:20: Dort bist du darauf aufmerksam geworden.
00:03:22: also für alle die aus dem öffentlichen Dienst jetzt zuhören und denken machen wir nicht Leute macht das, also anscheinend ein guter Kanal.
00:03:30: Viele machen das natürlich auch, will jetzt gar nicht sagen dass es im geheimen Kanal für den öffentlichen Dienst wäre aber dennoch kenne ich auf viele Unternehmen aus dem öffentlichen dienst die sich davor noch scheuen und eigentlich den ganz normalen Jobboards maximal nutzen.
00:03:46: anyway Ich finde spannend.
00:03:47: ihr habt beide in einer privatwirtschaft mal angefangen und seid jetzt bei der Stadt essen Und wenn man so von draußen drauf schaut dann könnte man immer sagen Ist das denn nicht eigentlich so langweilig?
00:03:59: Ist das da dynamisch genug?
00:04:00: Vielleicht ist auch das, was man sucht.
00:04:03: Aber was waren die Beweggründe bei euch und wie ist eure Perspektive jetzt nachdem ihr da schon entweder der ganze Zeit an Berufserfahrungen gesammelt habt?
00:04:12: Wie du Katja oder noch nicht ganz so lange Ilmar seit etwas mehr als zwei Jahren.
00:04:17: vielleicht Ilmar kannst du einmal sagen warum das für dich der logische nächste Schritt war wie du es gerade formuliert hast aber auch was das coole daran ist.
00:04:26: Ich fand es total spannend, eine Marke von A bis Z mitzuentwickeln.
00:04:30: Das habe ich vorher einfach noch nicht gemacht war halt wie gesagt im Employee Branding Saat tätig aber ne Marke wirklich von Grund auf mit zu entwickeln.
00:04:37: Fand ich einfach eine wahnsinnig spannende Aufgabe und fand das total cool und ja progressiv für so einer Stadtverwaltung dass die Stadt Essen das halt macht.
00:04:47: Und dann war für mich tatsächlich Der Sinschriftenaspekt einfach ganz wichtig.
00:04:52: Ich hatte irgendwie Lust zu wissen am Ende des Tages, wofür ich den ganzen Tag eigentlich gearbeitet habe.
00:04:59: Das fand ich sehr, sehr interessant.
00:05:00: und dann natürlich die Stadtessen ist ja nochmal besonders spannend weil wir einfach so groß sind.
00:05:05: Wir haben fünfzig verschiedene Fachbereiche, das sind quasi wie eigene Unternehmen, die Geschäftsbereiche die wir hier haben – das ist wahnsinnig vielfältig!
00:05:14: Und das in Kombination mit der Sinnstiftenden Tätigkeit und dem Aufbau der Marke hat mich super krass gereizt.
00:05:24: Ich hatte eine andere Vorstellung vom öffentlichen Dienst auf jeden Fall.
00:05:28: Also ich glaube die Klischeevorstellung.
00:05:30: und dann, wenn man aber reinkommt.
00:05:32: Und ich meine, ich habe ein krass Extrem!
00:05:33: Ich war vorher bei einer kleineren Agentur, wir konnten alles sehr freigeschalten.
00:05:37: Wir mussten niemand irgendwie Rechenschaft ablegen, wofür irgendwie Geld ausgegeben wird usw.
00:05:45: Das ist natürlich schon unterschiedlich in so eine große Stadtverwaltung zu kommen mit einer Hierarchiestruktur usw.. Aber ich bin auf jeden Fall sehr schnell überrascht worden.
00:05:59: Wir haben einen total modernen Bereich, in dem wir arbeiten und besonders interessant sind die Ansichten, die hier so vorher schon als unsere Vorstände ist auch ja sehr hinterher dass wir im Employee Branding wirklich Gas geben und generell als Arbeitgeberinnen uns immer wieder hinterfragen und gucken wie können wir mithalten nicht nur mit dem öffentlichen Dienst sondern auch mit der Privatwirtschaft?
00:06:22: Und deswegen also die, was so hier die Einstellungen eingeht merke ich keinen Unterschied zur Privatwirtschaft.
00:06:28: Klar Strukturen sind halt anders nur Wege sind länger das auf jeden Fall.
00:06:33: aber wenn man einmal begriffen hat warum das so ist dann ist es total schlüssig.
00:06:36: wir arbeiten halt einfach mit Steuergeldern.
00:06:39: da muss alles muss schon muss schon einen guten Grund haben warum man Geld ausgibt und es hat schon auch ein gutem Grund warum mehrere Leute auch fast drauf schauen.
00:06:48: Wenn man das einmal innehat dann finde ich dass doch gar nicht mehr So streffig.
00:06:54: Okay, also die Vorurteile, die man vielleicht so haben kann, weil da wurde es so eines besseren belehrt und derzeit wird es auch ganz schön Dynamik im Gange.
00:07:04: Katja muss gerade schmunzeln.
00:07:06: ich vermute dass du das ähnlich erzählen würdest.
00:07:09: wie ist dein Blick Katja darauf?
00:07:12: Ja, meine Bewegende waren tatsächlich ein bisschen anders.
00:07:15: Also ich war im Projekt-Controlling eingesetzt.
00:07:17: nach meiner Ausbildung das war auch ein relativ kleines Unternehmen würde ich sagen und ich hatte keine richtigen Entwicklungsmöglichkeiten habe die Provisionsberechnung auch gebaut und sehr viel mit Excel eigentlich nur gearbeitet und das fand ich ein bisschen sehr eintönig.
00:07:32: deswegen habe ich geguckt was man vielleicht machen könnte wo man ein bisschen mehr Abwechslung auch im Berufsleben hat.
00:07:39: Und dann habe ich den Querenstieg vor der Stadt Essen gesehen, die Ausschreibung und hab gesehen wie immer gerade schon gesagt, dass es super viele Einsatzbereiche gibt.
00:07:49: Man hat ja durch den Quernstieg so eine Art Verwaltungsausbildung.
00:07:52: Das ist ja der Angestellten dergang eins oder zwei je nachdem welchen Quereinstieg man quasi macht.
00:07:57: Und das hat mich total angesprochen, dass hier viel Entwicklungspotenzial auch ist und man wirklich überall arbeiten könnte.
00:08:05: Also man kann dann wirklich im Bürgeramt sitzen, man kann aber auch in der Zulassungsstelle arbeiten oder im Ordnungsamt und das war quasi mein Anreiz, mich hier zu bewerben.
00:08:14: Ich konnte ja auch wie ich gerade schon gesagt habe, in drei Bereichen bisher Erfahrungen sammeln die auch sehr unterschiedlich sind weil ich mir gerade schon sagte es ist wie verschiedene kleine Unternehmen Wirklich keine Welten, also jeder hat so eine andere Sichtweise auch.
00:08:29: Jeder sagt natürlich seine Arbeit ist super wichtig und ist sie auch aber man verliert manchmal den Blick aufs große Grenze.
00:08:37: Aber dafür sind wir ja dann auch da um dahin zu führen.
00:08:41: Ja, spannend eure beiden Perspektiven.
00:08:44: Lass uns ein bisschen aus Employer Branding kommen!
00:08:47: Wann ist das losgegangen bei der Stadt Essen?
00:08:49: Das gesagt wurde abends wirklich mit dem Thema befassen und wir wirklich überlegen wofür steht die Stadt Essen als Arbeitgeberin eigentlich.
00:08:57: Ich vermute dass ihr dann erst mal Ein wirklich klassisches Employer Brand Projekt gemacht habt, überlegt habt wie kann so eine employer value proposition aussehen also wirklich ne Beschreibung des Wertekonstruks wofür die Arbeitgeberin eigentlich steht bis es dann irgendwann natürlich auch in sichtbare Ergebnisse nach außen hinmündet sowas wie eine Karriere Webse.
00:09:19: Wie war das Katja?
00:09:21: Genau.
00:09:22: Das hat im August, ich glaube die Idee bestanden schon vorher.
00:09:27: also das dauert natürlich alles ein bisschen bis es losgeht was man alles vorher klären muss wie die Prozesse gestaltet werden was man vielleicht auch als Projekt einrichten muss wie viele Personen dahinter stecken und der Verwaltungsvorstand hat das quasi am twenty-two ist in august.
00:09:46: Da ist auch Frau Brandes unsere Personaldezernenten, die immer gerade erwähnt hat sehr hinterher gewesen und hat das auch quasi dann durchgeführt.
00:09:55: Und am Anfang war das so dass wir im Personalmarketing wirklich nur zwei Personen waren und aufgrund des Projektes dann auch verschiedene Leute noch eingestellt werden konnten.
00:10:07: also wir von zwei Personen sind jetzt mittlerweile acht Personen die hier Personalmarketing-Maßnahmen betreuen.
00:10:13: Wir sind in unterschiedlichen Themenbereichen natürlich aufgeteilt, also es gibt den Social Media Bereich wo zwei Kolleginnen tatkräftig den Betreuung unterstützen und wir haben eine eigene Grafikerin, die uns bei der Gestaltung komplett alles entwirft dass wir da so ein bisschen schneller auch handeln können weil natürlich gibt's bei der Stadt auch eigene Grafica aber diese dann natürlich für das ganze Stadtmarketing zuständig und hat am den entsprechend auch super viel zu tun.
00:10:40: Genau, und dann ging es darum das Projekt einzurichten.
00:10:44: Auch vergaberechtlich war das natürlich eine sehr große Sache, das erst mal auszuschreiben, da man's auch mit anderen Städten ausgetauscht geguckt wie die anderen das vielleicht gemacht haben, wie man das vorbereitet und dann gings in die Ausschreibung Und ich weiß nicht mehr genau immer, wieviel Anfragen hatten wir?
00:11:01: So wird ein super viel ansturm bei den Angeboten bekommen.
00:11:08: Ich habe jetzt irgendwie dreißig im Kopf, kann das sein?
00:11:10: Ja
00:11:10: ich hatte es auch so dreißzig vierzig gesagt und dass ist eine echt sehr hohe Zahl wurde uns gesagt von der Vergabestelle die dann auch wirklich das Projekt mit uns umsetzen wollten.
00:11:20: Und genau am vierten siebten ist es dann letztendlich losgegangen mit der Kickoff Veranstaltung wo dann aber auch schon die interne Projektstruktur stand also die wir vorher ermittelt haben und dann ging's quasi in die Erarbeitung rein.
00:11:36: Jetzt hast du gerade schon angesprochen Vergabe, spezifisches Thema im öffentlichen Dienst.
00:11:41: Das läuft in der Privatwirtschaft ja ein bisschen anders und ihr habt klare Vorgaben, klarer Regelungen.
00:11:46: Das müssen wir aber jetzt heute glaube ich hier nicht vertiefen.
00:11:48: interessant ist eher die Perspektive wofür habt ihr euch Partner gesucht?
00:11:53: Weil ich aus dem Vorgespräch weiß ihr macht auch wirklich viel selbst aus der Stadt Essen heraus.
00:11:59: Aber diese Strategieentwicklung ist das mit extern mit externe Begleitung gelaufen?
00:12:04: Ja, das haben wir mit der Markenstrategie Beratung Sasserade-Nau gemacht.
00:12:11: Wir haben uns die zur Seite geholt um wirklich eine sehr fundierte Datenbasis zu haben aus der heraus wir dann die Marke entwickeln konnten.
00:12:20: Das heißt wir haben qualitativ und quantitativ gearbeitet wahnsinnig gute, qualitative Interviews geführt.
00:12:29: Einmal ich glaube bis zu neunzig Minuten gingen die um erstmal überhaupt einen Überblick zu bekommen.
00:12:34: wer ist die Stadtessen?
00:12:36: Wie arbeiten die Leute wie wird die Stadt Essen wahrgenommen?
00:12:38: und daraus aus den qualitativen Analysen haben wir dann den ersten die erste Marken Idee den ersten markenkern entwickelt.
00:12:46: also was sind unsere Werte und was sind unsere Leistungen die wir als Arbeitgeberinnen bringen möchten.
00:12:52: Und dann gab es halt diese riesengroße, quantitative Analyse-Fase.
00:12:56: Das war eine mitarbeitenden Befragung und das hätten wir intern nicht stellen können.
00:13:01: also da hat er schon... Wir wollten das wirklich sehr professionell und fundiert machen und die mitarbeitende Befragerung bei der über viertausend mitarbeitene Teilgenommen haben, also sechsunddreich Prozent der gesamten Belegschaft hat diese Befrage komplett ausgefüllt.
00:13:16: Das war wirklich cool zu sehen, wie was die Leute uns für ein Feedback gegeben haben.
00:13:20: Also es gab auch so Freitextfelder, die sehr genutzt wurden sind und damit hatten wir eine sehr fundierte Datenbasis und die Quantitativen, die quantitativen Ergebnisse sollten die Qualitativen validieren Und dementsprechend haben wir dann nochmal den Markenkern angepasst und dafür brauchten wir einfach ne externe Unterstützung weil das Inhaus hier abzubilden, dass auszuwerten usw.
00:13:42: sofort wäre nicht so gut gegangen glaube ich.
00:13:46: Ich glaube, dass es schlau ist diese Datenbasis zu schaffen und man das jetzt mit externer oder ohne externen Unterstützung macht.
00:13:52: Ist glaube ich schon eine Grundvoraussetzung kann man heutzutage natürlich auch deutlich schneller machen als das vielleicht vor zwei drei Jahren noch der Fall war.
00:14:01: aber auch das dass wir am Rande gesagt haben, wofür steht denn die Arbeitgeberin statt Essen?
00:14:07: Was ist sozusagen die Marke auf der Karriere-Webseite, die ich in den Schuhrnutz natürlich auch verlinken werde.
00:14:13: Die ist auch wirklich ein Blick wert, die ist wirklich gut gemacht!
00:14:16: Da steht erstmal groß drauf, du bist essentiell.
00:14:19: Das ist natürlich ein Wortspiel und man kann schon direkt die Verknüpfung zur, ich sag's mal so systemrelevanten Arbeitgeberin da sehen.
00:14:29: also essenziell aber vielleicht Katja vielleicht kannst du ein bisschen erklären was die Gedanken dahinter sind.
00:14:36: Genau, also mit der Arbeitgebermarke möchten wir natürlich eine Orientierung auf jeden Fall geben nach intern aber auch nach extern.
00:14:43: Wir wollen die passenden Bewerbenen für die Stadtessen ansprechen, dass sie sich sofort damit identifizieren können.
00:14:50: Gleichzeitig möchten wir das natürlich auch intern den Mitarbeitern vorleben, dass auch die Werte sind, die hier vertreten werden und bei uns im Markenkern steht zum Beispiel die Idee unverzichtbar in wir.
00:15:05: großartig für dich.
00:15:07: Und das bedeutet, jeder von uns hier bei der Stadt Essen leistet unverzichtbare Aufgaben egal wo man arbeitet und nur zusammen schafft man das quasi.
00:15:17: also man muss dann einen Strang ziehen damit man das auch alles hier bewerkstelligen kann was man für Aufgaben anfangen und den Bürgern und Bürgerinnen auch gerecht wird.
00:15:26: Und großartig für dich, da steckt drin das einmal zum einen die größte Dachat essen.
00:15:32: Weil wir eine wirklich große Kommune sind.
00:15:34: Wir haben jetzt ungefähr so knapp elf tausend siebenhundert Mitarbeiter mit Mitarbeiterinnen, die hier arbeiten.
00:15:41: aber es soll nicht nur auf die Größe abziehen sondern auch auf jeden einzelnen.
00:15:45: also jeder einzelne hat bestimmte Entwicklungsmöglichkeiten und auch Chancen die man quasi durch die Größen auch hat und kann in verschiedenen Bereichen auch arbeiten.
00:15:55: Gefällt das gut?
00:15:57: Auch deshalb, weil wenn man sich so eine Stadt als Konzept vorstellt ist das ja auch ein Wir und sozusagen für jedes Individuum einzeln hat es zur große Bedeutung.
00:16:08: Also selbst auf der Ebene kann man das eigentlich nur mal sehen obwohl das jetzt mit dem Arbeitgeber-Marketing vielleicht dann nicht so viel zu tun hat.
00:16:14: aber mir gefällt dieser Verbindung die man da ziehen kann Jetzt sind wir ja sozusagen von der Genese, der Employer Brand irgendwie mit der Datenerhebung und ich finde Ilmat das eben auch schön geschildert die Mitarbeitenden mit einzubeziehen.
00:16:30: Das ist ja Teil sozusagen schon des internen Employer-Brandings wenn man so will.
00:16:35: Man kann das natürlich als Glowshow machen Da entstehen dann vielleicht auch relativ schnell Widerstände.
00:16:42: Wenn man allerdings die Menschen mit einbezieht, dann sagt das auch was über die werte Vorstellungen in einer Organisation.
00:16:48: Das finde ich also echt gut und dann ging es ja relativ zeitnah wahrscheinlich zumindest wenn ich jetzt so drauf gucke was alles schon da ist bei euch auch in der Umsetzung und vermutlich ist die Karriere Webseite erstmal das wichtigste Thema gewesen.
00:17:03: oder wie war das bei euch?
00:17:06: Ich glaube, wir haben ganz viele Sachen parallel irgendwie abgelossen.
00:17:11: Wir wollten die natürlich super schnell erlebbar machen, die Marke, die wir dann da gestaltet haben gemeinsam entwickelt haben und die Karriere-Website war auf jeden Fall ein riesen Projekt hatte Katja vor Abschauen erzählt bevor wir hier in den Podcast reingestattet sind.
00:17:25: Wir haben die komplett intern entwickelt, gestaltet programmiert und das war wie lange haben wir daran gesessen insgesamt?
00:17:35: ...vom Start bis wir die dann gelanscht haben.
00:17:38: Hast du das auf dem Schirm?
00:17:40: Ja, also wir haben wirklich mit der Programm... Also bist so.
00:17:43: ein Grundgerüst-Stand war so glaube ich August, September letzten Jahres.
00:17:49: Also wirklich das Grundgerust aber da muss ja schon Vorarbeit quasi erfolgen und dann musste auch noch mit Inhalt gefüllt werden und bis zum Launch hat sich das quasi gezogen.
00:17:59: Bis zum letzten Tag würde ich sagen!
00:18:02: Genau.
00:18:03: Wann
00:18:03: war der Lorsch?
00:18:04: Wann habt ihr die gestartet, die Seite?
00:18:07: Am fünften Januar.
00:18:08: Genau.
00:18:09: Ja diesen Jahres.
00:18:11: Diesen Jahr.
00:18:11: Also ziemlich genau hier Monat.
00:18:13: Ja
00:18:14: cool und parallel hat es ja eben schon gesagt hat sich das Team auch vergrößert natürlich Richtung Social Media.
00:18:23: by the way statt Essen findet man auch als Arbeitgeberin auf LinkedIn nicht nur die Jobs sondern auch das Unternehmen.
00:18:30: quasi finde ich echt cool.
00:18:33: Und ihr habt aber dann noch mehr gemacht, das ist ja so wie... Ihr nennt euch Employer Branding, aber eben viel auch schon das Wort Personalmarketing.
00:18:40: und wenn man es ganz klein-klein auseinander fisiilliert, dann wäre Employer branding die Entwicklung der Arbeitgebermarke und im Personalmarkting dann die Umsetzung aller möglichen Maßnahmen auf allen möglichen Kanälen.
00:18:52: Vielleicht können wir da auch nochmal ein bisschen draufgehen.
00:18:55: über die Karriere-Webseite haben wir gerade schon gesprochen.
00:18:59: Was passiert da jetzt gerade so?
00:19:01: eine Karriere-Webseite ist ja nie fertig.
00:19:03: Also ihr habt dir gelaunt, ich finde die echt beeindruckend.
00:19:06: gibt's da Dinge an denen ihr gerade arbeitet wo ihr sagt naja das hätten wir dieses Jahr schon noch gerne live oder seid ihr grad anderen Themen dran?
00:19:14: Ja, also wie du schon sagst eine Karriere-Webzeit ist immer so ein laufender Prozess der immer optimiert wird.
00:19:20: Also ich stecke bis heute quasi in den Thema mit drin.
00:19:24: Wir werden jetzt auch interne onboarding Seiten zum Beispiel aufbauen.
00:19:29: Es sind so geschützte Seiten tatsächlich wo nicht jeder drauf Zugriff hat außer man hatte auch einen Passwort.
00:19:35: Es gibt noch der Karriere-E-Magazin, wo wirklich so Erfahrungsberichte auch hochgeladen werden.
00:19:42: In Zukunft das Element gibt es aktuell nicht.
00:19:45: Die Social Wall ist relativ neu.
00:19:47: Ich weiß nicht ob du die schon gesehen hast, die auf unsere Social Media Kanäle verlinken auf der Startseite.
00:19:52: Das ist ein relativ neues Element was noch nicht lange geschaltet ist und unsere Kollegin ist gerade dabei Berufevideos zu machen Das wirklich sie fährt dann raus, wenn wir auch den neuen Image filmen das jetzt auch relativ neu auf der Startseite zu sehen.
00:20:07: Der Hintergrund abgespielt wird und für die Zukunft soll es auch so sein dass es zumindest im Nachwuchskräftebereich auch berufe Videos gibt.
00:20:17: Genau und sonst ist sie in ständiger Entwicklung.
00:20:20: also je nachdem wo auch bedarf ist wir mit.
00:20:21: zum beispiel auf den technischen dienster suchen wir nämlich immer händeringt auch mitarbeitende.
00:20:26: da gibt es jetzt eine landing page die wir gebaut haben weil die einfach vom bedarf her benötigt worden ist wo auch verschiedene videos zu sehen sind.
00:20:34: das immer ja.
00:20:36: Ausbau fähig
00:20:38: so was lebt.
00:20:39: was ich mich noch gefragt habt ihr arbeitet ja mit vielen fotos von menschen, Und da ist ja mal so die Frage, sind das Models oder sind das echte Mitarbeitende?
00:20:50: Ja es sind alles unsere eigenen Mitarbeitenden.
00:20:53: Da haben wir wirklich Glück, dass so viele Leute auch Lust hatten sich zu zeigen weil das sind schon sehr nahe Aufnahmen und mit dem Gesicht auf der Karriere-Website im Imagefilm auf den ganzen Werbematerialien, die wir jetzt noch produziert haben.
00:21:10: Wir haben Posterplakate in der Innenstadt zu sehen auf den Screens und das sind alles eigene KollegInnen.
00:21:19: Und das lebt natürlich aber auch weiter, wie du eben so schön gesagt hast.
00:21:22: also das führen wir gerade weiter fort immer neue Gesichter zu suchen um halt wirklich authentisch.
00:21:28: also uns war ganz wichtig im Prozess der Entwicklung dass die Arbeitgebermarke authentisch ist und dass sie von innen heraus entwickelt wird und die es dann auch nur authentisch finden wenn wir auch wirklich unsere eigenen Leute zeigen.
00:21:40: und das funktioniert ganz gut.
00:21:42: Das ist ja auch wieder so ein Element.
00:21:44: Das wirkt nach draußen natürlich, aber das wirkt auch nach innen.
00:21:48: Ja voll!
00:21:49: Das ist glaube ich wirklich immer zu berücksichtigen.
00:21:52: bei diesen Themen und euch gibt es nicht nur optisch sondern es gibt auch was auf die Ohren habe ich zu meiner ganz großen Freude festgestellt.
00:22:00: Ich fand, ich musste total lachen.
00:22:02: der Titel Filter, Kaffee und Faxgeräte Der Karriere Podcast der Stadtverwaltung Essen.
00:22:08: Warum muss sie darüber so lachen?
00:22:10: Weil wir mit unserem Amtlich-Voran-Podcast, den wir hier gerade machen auch auf der Ebene Filtercafé Faxgerät unterwegs waren.
00:22:18: Wir waren so bei Stromberg ein bisschen und gesagt diese alte Welt die muss man kontakarieren im Grunde genommen.
00:22:24: Wir haben das dann hinterher anders gelöst zumal wir ja selbst nicht aus dem öffentlichen Dienst sind und dann wird es vielleicht anmaßend.
00:22:34: aber dass zu machen aus dem Öffentlichen Dienst herauskommt finde ich total cool Weil das so eine gewisse Selbstironie zeigt.
00:22:41: Und natürlich macht man Podcast und gleichzeitig merkt man ja, dass hat mit Fax-Gerätern eigentlich gar nicht mehr so viel zu tun weil da ist der Gedanke dahinter?
00:22:49: Ja tatsächlich schriftst du es auf den Punkt.
00:22:51: also es war wirklich schwierig einen Namen zu finden Weil, der bleibt ja halt bestehen.
00:22:57: Das ist nicht so einfach wie man dann den Karriere-Podcast nennt und wir hatten ein paar Vorschläge auch intern von Mitarbeitenden.
00:23:03: Wir haben das sogar mal nicht bei Social Media in eine Story geparkt mit einem Freifeld wo auch unsere Follower oder Followen einen Vorschlag schicken konnten.
00:23:14: aber dann ist uns das glaube ich eingefallen direkt und das passt eigentlich ganz gut weil das ist wie du schon sagst ein Vorurteil.
00:23:21: Ich glaube, wir haben gar keine Faxgeräte mehr.
00:23:24: Also ich kenne da zumindest keins hier im Rathaus.
00:23:27: aber ja... Wir fanden den Namen eigentlich sehr gelogen!
00:23:29: Ja, ich finde ihn auch mega und ihr bringt glaube ich einmal ein Monat eine Folge raus ne?
00:23:35: Genau das ist immer der letzte Freitag im Monat Und da sprechen wir wirklich mit unseren eigenen Mitarbeitenden.
00:23:42: Wir haben angefangen, über uns verschiedene Auszubildende einzuladen, über die Berufsausbildung zu sprechen wenn man ganz viel im Angebot oder auch über die dualen Studiengänge, die wir anbieten sind aber auch schon weitergegangen um allgemeine Themen zu besprechen wie die Digitalstrategie oder haben auch eine Folge mit den Oberbürgermeister Herrn Kufen gemacht.
00:24:02: zum Jahresabschluss Hatten aber auch schon Fachbereiche bei uns, die einfach berichtet haben was man so macht.
00:24:08: Weil ich glaube das ist allen nicht so klar.
00:24:11: Wir haben natürlich interne Hörer, aber wir haben auf jeden Fall mehr externe Höre, die sich dann wirklich für eine Ausbildung oder sowas interessieren und da einfach mal rein hören möchten am für Soziales und Wohnen.
00:24:21: Was kann ich mir darunter vorstellen?
00:24:23: Was kann Ich überhaupt machen wenn ich da arbeite?
00:24:25: Deswegen wollten wir einen Einblick in die Stadtverwaltung geben und vielleicht den ein oder anderen damit ansprechen.
00:24:33: Damit dürfte auch klar sein, bei dem was ihr eben schon gesagt habt wie groß die Stadt Essen ist.
00:24:37: Wie viele Ämter es gibt.
00:24:39: also Stoff für den Podcast ist erstmal für die nächsten Jahre auf jeden Fall noch vorhanden.
00:24:45: Ja das stimmt!
00:24:46: Ich finde das innovativ als Stadt so unterwegs zu sein.
00:24:50: und wer hat gefallen?
00:24:51: Ich glaube Ilma hat's eben gesagt dass eure Chefin gesagt hat, wir wollen im öffentlichen Dienst vorne mitspielen.
00:24:57: Aber nicht nur da sondern auch die Privatwirtschaft also insgesamt und das ist genau die richtige Haltung finde ich.
00:25:02: Ich begegne ja immer wieder Menschen, die sagen Aja wir sind öffentlicher Dienste Wir können das nicht bei uns aber das alles länger Das kann man zwar so sehen Das hilft noch nichts, weil der Arbeitsmarkt ist ja insgesamt zu betrachten und wenn man Menschen erreichen möchte die vielleicht auch aus der Privatwirtschaft kommen dann gilt das ja nicht als Ausreder.
00:25:21: Da muss man kompeten mit allen anderen Wettbewerbern.
00:25:25: Spannend!
00:25:26: Was sind denn die großen Dinge, die jetzt im Jahr zwanzig sechsundzwanzig bei euch nach so einem Tisch liegen, die ihr gerne sehen wollt Ende des Jahres?
00:25:39: Ein bisschen Spoilern ist erlaubt.
00:25:41: Also ein großes Projekt, was für uns jetzt noch ansteht, spielt wieder auf die eigenen Mitarbeitenden an.
00:25:49: Wir würden gerne mit einem Corporate Influencer-Programm an den Start gehen um halt einfach eine Stichpunkte Authentizität, um die Marke wirklich erlebbar zu machen.
00:25:59: und das funktioniert einfach am besten wenn die eigenen Mitarbeiter erzählen wie es hier zu arbeiten.
00:26:06: Ich glaube dass auch so Das ist ja einfach so ein Ding.
00:26:09: Die Menschen möchten auch gerne wissen, mit wem sie zusammenarbeiten und wie das da aussieht, wo sie arbeiten.
00:26:14: Und deswegen ist das für uns einen Punkt den wir uns auf die Agenda geschrieben haben für dieses Jahr, dass wir ihn gern machen und ansonsten was auch ein Riesenprojekt ist, das kontinuierlich weiter laufen wird.
00:26:27: Wir hatten von der Mitarbeitenden Befragung gesprochen Und es ist wahnsinnig wichtig, das Feedback was wir bekommen haben auch wirklich umzusetzen.
00:26:36: Deswegen gucken wir uns alles an was wir da reinbekommen haben an Feedback, an Kritik und packen da so quasi Arbeitspakete draus und sprechen mit den zuständigen Bereichen um zu schauen wie kann man das auch wirklich Umsetzen.
00:26:49: wenn hier die Kolleginnen sagen oh das läuft zwar super aber hier haben wir noch irgendwie Verbesserungspotenziale dass das eben nicht ins Lehre gelaufen ist sondern dass wir damit wirklich auch arbeiten Aus Stichpunkt Vertrauen, ne?
00:27:01: Damit die Leute uns gerne nochmal Feedback geben werden wir vielleicht noch mal fragen.
00:27:06: Das ist jetzt gut und was kann noch mal anders.
00:27:08: Aber ja ich glaube das Copyright Influencer-Programm ist unsere größte To Do Jetzt oder?
00:27:15: Ja!
00:27:15: Coole Sache da fällt mir ein... Die zweite Amtlich voran Folge ist mit Maryke Schure von den Berliner Verkehrsbetrieben.
00:27:23: Sie hat genau darüber gesprochen in dem Podcast wie sie es bei sich aufgesetzt haben.
00:27:28: Ja, spannend.
00:27:29: Dann drück ich euch mal die Daumen, dass das bis Ende des Jahres sicher auch alles gut weiterentwickelt.
00:27:33: Vielleicht kann man dann irgendwann noch einmal über das Corporate Influencer-Programm der Stadt Essen sprechen.
00:27:38: Auf jeden Fall danke ich euch erst mal, dass ihr euch bereit erklärt habt hier für an und nicht voran, euch mal so ein bisschen in die Kästchen schauen zu lassen.
00:27:45: Ich bin beeindruckt, was ihr da macht!
00:27:47: Drückt euch die Daume weiterhin viel Spaß.